Band 
Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Zweyter Jahrgang.]
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und wird in, von ihrer Rinde entblößten, Stäben oder kleinenStämmchen zu Markte gebracht, und nach dem Gewichte der»kauft.

4teiis. 6 eiligholz (Ou^'aeum lsMum. I..) Es ist das Holz dieses be-sonders zur Blühezeit ungemein schönen Baumes, das als einsehr gebräuchliches und vortrefliches Arzneymittel häufig nachEuropa verführt wird, hier unter dem Namen, l^xnum vüLbekannt, und wird so wie das vorhergehende nach dem Ge-wichte, zugleich aber samt der Rinde verkauft.

Ltens. westindischer <kederbaurn, (Oeärela oöorsta. I,.) Ist einerder schönsten Bäume auf diesen Eylanden, und von einem sehrschönen Wüchse. Sein Holz, das hier lVlaclem wooä heist, istschön rothbräunlich, und hat diel Aehnlichkeit mit dem Maho-gonihvlz, für welches es auch sehr oft fälschlich verkauft undausgeführt wird, durch seine größere Leichtigkeit und Weicheaber nicht schwer zu unterscheiden ist. Es wird hier vorzüglichzum Schifsbau , und überhaupt so wie Mahogoni verbraucht,da es die Tischler, weil es sich viel leichter als jenes bear-beiten läßt, vorzüglich suchen.

etens. Giftbalsambaum, (^mvris wxikerg. l^.) Ein gemeiner, ho-her Waldbaum, dessen Saft, wenn solcher auf die blosse Hautgebracht wird, eine brennende Schärfe äußert, weswegen ervon den hiesigen Einwohnern Giftholz (?oilon wooä) genanntwird, dessen ungeachtet liefert er ihnen doch ein trefliches Werk-holz, das bey Reinigung der Plätze allzeit fleißig ausgesucht,und zum Gebrauche aufgehoben wird.

7tens. Waldbalsamstrauch, (^myris Zylvat'ica. I,.) Es besitzt die-ser Baum, der zwar selten zu einer beträchtlichen Höhe anwachst,aber in dichten Gebüschen in Menge vorgefunden wird, einenhäufigen, stark riechenden, harzigen Saft, und erlangt da-durch die Eigenschaft, auch wenn er noch ganz grün ist, so

liecht