64
eigentlich in Den südlichern Eilanden zu Hause gehören, werden doch inziemlicher Menge auch hier gefangen, da man sie, auf entfernten Stel-len , mit grossen weitgeftrickten Netzen, auf den benachbarten durch-sichtigen Untiefen aber mit Wurfstöcken zu haschen pflegt. Beyde Ar-ten, sammt allen dabey gewöhnlichen Handgriffen, hat schon k.im 2ten Theile seiner Reisen nach Weftindien so umständlich beschrieben,daß meine fernere Wiederholung ganz überflüssig seyn würde. Auchgiebt es auf den südlichern Eylanden Alligators, die aber nicht so groß,als am Continent sind.
«
Von der überaus grossen Menge von (tonchilien, die an denUfern dieser Eylande gefunden werden, und meistens alle schon bekanntsind, will ich nur anmerken, daß der 8 trombu§ Zixas I.. der "l'urkoMLrZklncLcens 1^. (xvelic) und der Lkiton lguamoüis L,. den Einwoh-nern eßbar sind. Eben so pflegen sie auch verschiedene Arten von Seei-geln , Lclimus. 1 ^. die hier ziemlich häufig und unter der BenennungLea.LZZs bekannt sind, für eine Delikatesse zu halten. Von Geege-rvachsen, Toopliita» werden nebst den meist bekannten amerikanischennoch sehr viele neue Arten angetroffen, davon habe ich unter andern2 der seltensten, als; 6orAoma z gustrL und ^orallina clicllotoma be-schrieben und abgezeichnet. Endlich darf ich nicht vergessen, daß zuwei-len an dem Strande dieser Inseln Stücke grauer Ambra von verschie-dener Grösse gefunden werden, und demjenigen, dem sie zuerst in dieHände kommen, ansehnliche Vortheile zu bringen pflegen.
/
Hrn.