lit
Ztt den Pflanzenreiche gehört auch -er Rebensaft. Ich führedaher die in der unten stehenden Anmerkung u) angezeigte Schriften,von einigen Gattungen böhmischer Weine an. Des p. Christoph Fi-schers, eines böhmischen Jesuiten und erfahrnen Oekonoms, Buch von
-er
„ Naturgeschichte hingerissen, sammelte er auf seine eigene Kosten alles, waS„ ihm nur immer merkwürdiges aufstieß; uuternvhm, um seine böhmische k'Ivr»„ zu Stand« zu bringen, verschiedene Reisen in die entlegenen Gegenden des Kö,„ nigreichs, starb auf so einer Reise (1768.) und hinterließ seiner Wittwe —„ ausser der Ehre, den Namen khrcs Gemahls in dem Martyrologio der Natur-„ forscher zu lesen, und einem mit Steinen, Pflanzen, ausgestopften Thiere» an»„ gefüllten Zimmer, nichts. „ Seufzend setzte ich hinzu, daß dieser gelehrteund um Böhmen hochverdiente Mann, Hr. von Bor» selbst, sich durch seinenübermaffigen Eifer in Durchspahung der Natur eine Stelle in diesem Matyrologi»»erschüft habe. Er kam zwar bey der Befahrung der Bergwerke in Fels» Bany»in Siebenbürgen, kümmerlich mit dem Leben davon; hat aber seit dieser Zeit,Gelegenheit genug, sein» Gevult bei einem stechen Leben, und öfter» empfindlich»ften Schmerzt» zu üben. Man lese seinen achtzehnten Brief an seinem FreundFerber, Franks, und kelpz. 1774. 8 . G. 15;. wo er diesen llnglücksfall beschreibt.WaS Lohadsck, der im 47 ten Jahre seines Alters durch ein hitziges Fieber, welcheser auf einer botanischen Reise sich durch Erkältung zugezogen, auf dem Gebürgthingeraft wurde, in der böhmischen Kräuterkund« geleistet haben würd« , laßt sichzum Theile aus seinem Berichte, über feine auf allerhöchste» kais. Befehl im I.,76;. unternommene Reise nachdem Oesterreich Salzkammerguts Bezirk, der sichindem ;tcnB. der Abhandl. einn prtv. Gesell, in BöhmenS. F. befindet,abnehmen. Sein Bild und Leben hat Hr. Prkjel im rten B. der Abbts. böh.Gel. G. > 6 z. K. aufgestellt.
v) Georg Gcrl von Gerlsfiein, Bürger und Notarius der königl. Altstadt Prag,Oenogr-plü-,, die er daselbst im I. l?y>. in böhm: Sprache herausgab, die Artder böhmischen Steine, und die Kunst sie wohl zu erhalten. G. Balbins «ol,. cioü,.gj. B. S- r- 4 . »
Ja. Dc^rettös«», kilkrikü ör len»rorir ?,,§enflr ,ci ( Aussig )
c-»rmen. 1014. 4k0. Er beschreibt darin» den, in der dafigen Ge-
gend wachsenden Potskaler Wein.
Kurze doch gründliche Vorstellung des rothen böhmischen Melniker Weins, alsein bewahrtes Mittel wieder das Podagra 8 .