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gleich der Pariser, Petersburger, Gvttinger u. s. f. errichtet werden.Fürwahr Hr. von Born hat sich durch die Veranlassung dieser gelehr-ten Anstalt, ein viel rühmlichers Denkmal in der LitterargcfchichteBöhmens gestiftet, als ehmals der so geprisenne böhmische Mäcenat-äodjejovsky , unter dessen Schutze sich eine Gesellschaft von Poeten her-vor that, die ihre Gedichte, in den sogenannten karraZinibu", der Weltmittheilten.
II. Abschnitt.
Was fehlt in der Naturgeschichte Böhmens noch?
Beantwortung der zweiten und dritten Frage, der ausgestelltenPreisaufgabe, fällt mir — ich will es offenherzig gestehen — etwasschwerer. Denn da ich kein Naturkündiger von Profession bin, so könn-te es leicht geschehen, daß ich hier straucheln, und -er Absicht der Ge-sellschaft nicht Genügen leisten dürfte. Doch will ich es wagen meineGedanken und Einsichten darüber niederzuschreiben. Wenn man einmaldie Summe der vorhandenen baaren Posten weiß, und sie mit der Haupt-summe des erfvderlichen Quantum vergleicht, so kann man leicht mit-telst der Abziehunz, den Betrag des Restes erfahren.
Die Frage ist: was fehlt in der Naturgeschichte Böhmensnoch? — Ich antworte kurz — sehr viel. — Denn zu geschweige», daßwir darin kein zusammhangendes Ganze, sondern, wie ich gleich im Ein-gänge erwähnt habe, nur einzelne Stückwerke haben, so sind auch diesedurchgängig genommen, bei weitem nicht so ausgearbeitet, und brauch-bar, daß sie von uns zur Aufführung dieses Gebäudes ohne Prüfung be-nutzet werden, und die erwünschte Vortheile, welche eine wohleingerich-tete Naturwissenschaft uns darbietet, gewähren könnten. Dieß ist aberkein Wunder; Wenn man mir es nicht als eine Verwegenheit Schuld ge-ben wollte, so würde ich sagen, daß wir überhaupt in Ansehung der Na-tur noch immer eben so wenig eine richtige und vollkommene Universal-hjstorie, als in Msehung der Geschichte haben. Freilich haben viele gros-se Männer daran gearbeitet, gekünstelt, gesammelt, geordnet, verbes-sert.