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E r st e G e s ch l e ch t-! Gmiß ( Onelü'um ) '
I > rlter diesen Namen , den Herr Wallerius, ich weiss nicht aus wel-cher Ursache dem- Zinopel giebt, verstehe ich jeue Gebirgsart^die in Böhmen und Sachsen so heißt, wo sie die gewöhnliche erzführen-de Gebirgsart ausmacht. Herr Ferber O) beschreibt sie, wie folget r„ Gneiß ist ein Gemische von Quarz, Glimmer, und einem halberhär-„ teten Thone, welchem der Name von Steinmark in dem Begrife, wor-,, inn dieß Wort bey Herrn Kronstedt in seiner Mineralogie §. 78. ge-„,nommen wird, nicht allemal zukömmt,, weit die Thonart des Gneißes„ die von ihm angegebenen Eigenschaften des Steinmarks selten Hat,„ sondern sich vielmehr als- gemeine Thonerde verhalt. " Unter einerähnlichen Beschreibung kömmt er auch bey andern Mineralogen vor.Herr Charpentier setzt Feldspath m die Mischung deß Gneißes; und soverhält er sich in den Freyberger Revier in Sachsen, wo er in festenGebirg , oder auch in der Nähe von- ganz schmalen Gängen blos ausQuarz,. Feldspath, und Glimmer bestehet , die aber eine schieferigeLex-tur haben,- folglich das istV was man sonst schwierigen Granit nennet^Zn der Nähe von mächtigeren Gängen und gegen Tag^ so wie ebenfallsdort wo der Gneiß in Gestellstein oder Thonschiefer übergehet, hat erimmer mehr und mehr Thonerde beygemischet, und der Feldspat verlie-ret sich daraus. So verhält sich der böhmische^ den Herr Ferber beschrieb.Man kann daher eine Stufenfolge aus dem Granit durch den Gneißin die übrigen thonartigen Ganggebirge beobachten, wo anfangs die Be-standtheile des Granits blos eine schieferige Lage angenommen haben,Sann aber durch Veränderung des Feldspaths und Beymischung vonThourrdr m andere Steinarten übergehen. Diese Bestandtheile sind im
Grrei-