Band 
Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Zweyter Jahrgang.]
Seite
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Ilus Hornblende, kristallisirten Gchörl und Granaten.Kömmt von blaugrüner Farbe als Geschiebe in der Murr inSteyermarkt häufig vor; der Schörl ist hellgrün, die Hwu-blende blaugrün, und die Granaten oft sehr groß.

Diese Steinart findet sich in Schweden in hohen rauhen zer-rissenen Felsen, oft bey Eisenbergen, und wird ihres beträchtlichen Ei-senhalts wegen, beym Eisenschmelzen als Flußstein zugesezt. Und beyKuchelbad in Böhmen kömmt sie als ein aufgesetztes Gebirg vor.

Als Gangart ist sie mir nicht bekannt, eben so wenig als ichmich ie erinnere sie als erzführend angeführt gesehen zu haben. Uibri-gens gehört sie ebenfalls nicht mehr unter die ältesten Ganggebrrgsarten.

Zehntes Gesch l e ch t.

Schneibestein «IlariL XVall.)

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uch diese Gesteinart scheint nicht unter die. ältesten Gangzebirgß--arten zu gehören. Sie besteht aus Speckstein und Glimmer,oder Speckstein und Talk. Sie sieht daher immer fett aus, und ist es eben-falls für das Gefühl; der Glimmer erscheint oft wie gewunden zwischendem Speckstein, in grösser« oder kleinern Blätern. Manchmal findetman ihn schwierig; meistens aber dicht; er macht meistens ganze Gebirge;dergleichen sind die in Jemteland 0) in Schweden, und im Zillerthalin Tyrol; in Schweden sitzt er auf Hornschiefer, in Tyrol auf Gestell-stein auf. Man hat von ihm folgende Arten.

L Z r.

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