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«uf die Tenne fielen, auf welcher man die Garben ausbreitete, umdamit das Stroh nicht verfliegen soll, mit einem Neze überdekte. DieWelle drehte sich so geschwinde, daß in einer Zeit von zwo Minutenwirklich io Garben ausgedroschen wurden; allein das Stroh wurdeauch so sehr dadurch zerschmettert, daß es wie zerhakt aussah. DieMaschine wurde auf Kosten des Hofes errichtet , und blieb ohne fernernNuzen.
Nicht weit von hier steht ein Gebäude, der Auhof genannt ,wobey sich der kaiserliche Thiergarten befindet, welcher 1 ; Meile imDurchmesser haben soll. Er ist mit allerhand einheimischen wildenThieren besetzt; und dient dem Hofe sowohl zu Bürsch - als Parforce-jagden. Seine Errichtung geschah in dem gesegneten Zeitpunkte, alsder Hof alle Jagdlustbarkeiten auf den Feldern der Unterthanen ver-both, und alles Gewilde, das sich ausser dem Thiergarten befindet, zu-sammenzuschießen befahlt
In dieser Gegend liegen Verschiedene schöne Lustschlösser, z. B-Sr. Veit, welches dem Erzbischof von Wien , Grafen v. Migazzi;-Aadersdsrf, so dem Feldmarschall v. Laudon, und Dornbach, wel-ches dem Feldmarschall Grafen b. Lascy gehört. Das letzte liegt aufeiner uugemein reizenden Anhöhe, und ist mit verschiedenen Merkwür-digkeiten der Natur und Kunst versehen.
Eine kleine halbe Stunde weiter liegt weidlingau: ein Dorfworin der Fürst Lmsky ein schönes Gebäude mit einem artigen Gar-ten besitzt; und nicht weit von da ist Burckcrsdorf, die erste Poststa-zion vo.: Wien nach Linz. r
Der Boden besteht bis hieher aus einer größten Theils schwe-ren kalten Thonerde, der bis Baumgarten zum Acker-und Weinbauangewendet wird. Bey Baumgarten aber sieht man schon viele Wiesendie sich bis Burckcrsdorf immer vermehren; doch geräth das Heu in erste-rer Gegend etwas sauer. Zu meinem Mißvergnügen sah ich viele Dung-haufen an der Strasse und auf den Feldern der auszehrenden Hize der
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