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Werkzeuge, und so breit als erforderlich ist. Diese Lerne können nachbelieben ein-und ausgeschlagen werden, indem sie nur vermittelst einesKeiles in der zu dem Ende ausgeschmiedeten Vertiefung des HamerSoder Ambofes bevestigt sind. Sie werden von gutem stcyerfchen Stahlegemacht, sind jeder nicht über zwey Pfund schwer, und haben den Vor-theil, daß sie viel geschwinder und mit ungleich weniger» Kosten gemacht,geebnet und allenfalls repariret werden können, als die Hämmer undAmbofe; man kann ihnen auch viel leichter eine schöne glate Bahn ge-ben , als diesen.
Die Bälge werden sowohl zum eigenen Gebrauche, als auchzum Berkauffe von dem Eigenthümer selbst gemacht, wovon jedes Paarauf 80 Gulden zu stehen kömmt.
Das ganze Arbeitsperfonale besteht ausser dem Meister in 4Gesellen und einem Lehrjungen. Jeder Gesell bekömmt wöchentlich 4SKreuzer bis 1 Gulden Löhnung, Kost, und täglich eine Maß Wein.
UebrigenS gehören zu diesem Werke noch 14 Joch Aeker undS Tagwerk Wiesen, welche nebst dem Hammerwerke um ssoo Guldengekauft wurden. Der dermalige Eigenthümer hat aber die ganze Wirth-schaft seit wenigen Jahren so verbessert, daß sie dermal in einem Werthevon nooo Gulden steht. Ein Beweis, wie sehr die gütige Natur denHänden lohnt, die ihre Kräfte mit Fleiß und Einsicht entwikeln helfen l
Noch muß ich anmerken, daß jährlich von der Wirthschaft 50und vom Hammer io, zusammen also 60 Gulden als eine Steuer derGrundobrigkeit bezahlt werden; ohne sonst noch einige Anlagen oderSchuldigkeiten bestreitten zu müssen. Eine Summe, die von den über»Haupts sehr gemäßigten Auflagen in Oesterreich zeugt.
Nachdem Ich von meinem dienstfertigen Hammerschmiede Ab-schied genohmen hatte, besuchte ich den eine kleine viert! Meile entfern-ten Schwaighaf, um mich von -er hiesigen Landwirthschaft näher zuunterrichten.
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