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Was der berühmte Büschrng in seiner allgemeinen Erdbeschrei-bung davon sagt, ist gröstentheils aus Heisters Reisen genohmen.Keislers Nachrichten sind aber sehr kurz, und überaus hat sich seit sei-ner Reise durch Salzburg manches verändert. Ich will also versu-chen, von diesem Lande einen so vollkommenen Abriß zu liefern, als mirmöglich ist; ohne auf Heisters Nachrichten, oder auf Büsching Rük-sicht zu nehmen, deren Schriften ich auch nicht bey der Hand habe.
Beschreibung des Erzstists Salzburg (').
Physischer Abriß.
. Die Grösse dieses Landes mag etwa goo geographische Qua-dratmeilen betragen. Seine Gränzen sind gegen Norden Oesterreich,gegen Abend Bayern, gegen Mittag Tyrol und Harnten, und gegenMorgen Steyermark. Die Bevölkerung desselben mag nicht viel überzoo,ooo Köpfe betragen, so, daß auf eine Quadratmeile etwas mehr,als iooo Seelen kommen 0).
Es ist fast gänzlich mit den höchsten und rauhesten Gebirgenangefült, und hat nur Thäler aber keine Ebenen; doch giebt es beyReichenhall und waging ein paar ziemlich beträchtliche Flächen.
Die Gebirge haben, besonders die mächtigsten darunter ihreNamen. Z. B. der Radstadtcr-Tauern, der Rauristr-Tauern, U.f. w. Tauern werden hier eben so, wie in Gtcyermark, jene sehrhohen Gebirge genannt, die sich weit ausdehnen, und sich endlich insanftere Vorgebürge verliehren. Die Namen der übrigen enden sich
gerne (*)
(*) Herr von Rleinmayern schrieb eine Abhandlung vom Staate des Er;siifcsSaHburg. Ich bedaure, daß ich sie eben so wenig, wie andere Hülfsmittelbey der Hand habe. Sie würde mir bey dieser Beschreibung zweifelsohnenüzen.
(,) An dieser geringen Bevölkerung sind meist die so vielen steilen unwirtbbaren Ge«biege Schuld.