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Kupferbergwerke werden dermal folgende gebaut: zu Hüt-sclrlag in Grosarl. Die hiesigen Kupfergruben liegen in drey verschie-denen Bergen. Die Erzte sind meist Kupferkiese, welche in der hierangelegten Kupferhütte verschmolzen werden. Die jährliche Erzeugungdes Garkupfers beläuft sich auf z bis 400 Zentner, wovon jeder Zent-ner um 65 Gulden rhl. verkauft wird. Ausser der Kupferfchmelze be-findet sich auch eine Schwefelhüttt mit acht Oefen hier, und vor demwar solche auch mit einem Vitriolwerk verbunden. Dermal werdenjährlich gegen rooo Zentner Schwefel alhier erzeugt.
Sul- und Mühlbach im plnzgau, alwo eine Lupfersthmel-ze, eine Schwefelhütte und ein Vitriolwerk angelegt ist. Alhierwerden jährlich bey zoo Zentner Garkupfer; 800 Zentner blauer undgrüner Vitriol, und 6 bis 700 Zentner Schwefel erzeugt.
Ruken, Zell, Limberg Und Leogang. An diesen Orten wer-den Kupfergänge bearbeitet, die zugleich silber und goldhältig sind; da-her auch am Thuncrsbach ein Pochwerk angelegt ist. Dir hiesigenErzte und Schliche werden bey der Schmelzhütte in der Leogang auf-geschmolzen, und jährlich bey zoo Zentner Garkupfer, und bey 15 MarkSilber erzeugt.
Von Eifenbergwerden stehen dermal folgende im Umtriebe:Werfen. Der Eisenstein -wird in drey verschiednen Gebürgen meistaber im Höllgraben, und im Windingsberg gewonnen, und in einemHohofen, der alle zweyte Jahr angelassen wir-, Verblasen. In zweyJahren werden also bey zooo Zentner Flossen erzeugt, welche zuHallemund in der Ebenau zu Stangeneisen verarbeitet werden. In Zukunftwill man hier, wie in Lärmen, statt Flossen, Blaeeln machen, diewegen der Kohlersparung viel vortheilhafter sind, als jene.
In derFlachau ist ein Hohofen und zwey Hammerwerke, wel-che etwa 8 Stunden von Werfen entfernt sind. Die Flosssnerzeugungbeläuft sich jährlich auf z bis 4000 Zentner, welche in den hiesigen Ham-merhütten, die 4 Schläge haben, auch aufgearbeitet werden.
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