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Graf von ^erberstein. 'Und 6.) der Leibguardehauptmann, LeopoldGraf von Lodron.
Die vier Erbämter des Erzstiftes begleiten, als Erblandmar-schall die Grafen von Lodron; alsErbfchenk die Grafen von Rün-bürg; als Erbkämmerer die Grafen von Törring, und alsErbtruch-sey die Grafen von Lamberg.
Salzburg hat auch einen Ritterorden. Er heist der Ordenvom heiligen Rupert. Das Ordenszeichen besteht in einem von Goldgestikten Sterne auf der linken Brust , und in einem rothen breitenSchulterbande. Er läst so prächtig, als immer die berühmtesten be-kannten Ritterorden, ist aber nur auf sechs Präbenden gestiftet. DieEinkünfte des Kommendem erstreben sich auf 2 bis zooo; die eines Rit-ters aber nur auf 800 Gulden rhl. Dermal besteht diese ganze Ritter-schaft aus dem Kommendem, aus fünf Rittern, die die wirklichen Prä-benden gemessen, aus vier Ritter-Exspektanten, und aus einem Ritteraä bonorsb.
Die Anzahl der erzbischöflichen Lämmerer beläuft sich gegen-wärtig auf vier und zwanzig.
Die übrigen Kollegien und Hsfämter sind folgende : der ge-heime Rath, worinn der Erzbischvf selbst das Präsidium führt. Er be-steht aus vier Bischöfen, und zwey und zwanzig andern sowohl wirkli-chen , als nicht frequentirenden geheimen Räthen. Die dazu gehörigeKanzley wird von einem Direktor, und sieben subalternen Beamtenversehen.
Das Postamt. Es steht unter dem geheimen Kanzleydirekto-rio, und besteht aus einem Personal von vier Köpfen.
Das Konsistorium, welches aus einem Präsidenten, einemDirektor, acht wirklichen und sechs ausser wirklichen Rathen besteht.Hieher gehören auch die geistlichen Titularräthe in und ausser Landes.
Der-