Witterung des Cholera-Jahres I83i
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(Wiener Zeitschrift 1832. No. 20.)
Teit der kurzen Zeit der Mittheilung des Aussatzes: „Ueber diehäufigen Nebel des Septembers und Oktobers des verflossenen Jahres"find mir noch einige Nachrichten über diese Erscheinung selbst von sehrentfernten Orten zugekommen, die vielleicht an sich selbst nicht ohneInteresse sind, oder doch als Ergänzung des dort Gesagten hier nach-getragen werden sollen.
Zuerst muss bemerkt werden, daß dieser Nebel nicht blos jenebeiden Monate, sondern alle ihnen folgenden bis zum Februar d. I.und zwar die letzten Monate in einem ganz besondern Grade ausge-zeichnet hat. So weit ich in dem meteorologischen Journale der Stern-warte zurückgehen kann, d. h. seit mehr als fünfzig Jahren, finde ichin unsern Gegenden keine» Winter, der so viele, so dichte und soanhaltende Nebel mit sich gebracht hat, als der Winter von 1831aus 1832, da selbst das berüchtigte Nebelsahr von 1783, wenigstensin Beziehung auf die lange Dauer dieser Nebel, dem gegenwärti-gen Jahre weit nachgesetzt werden muß.
Besonders merkwürdig aber wird diese Erscheinung durch diegroße Ausdehnung, über welche sie sich aus der Oberfläche unsererErde erstreckt hat. Nach den darüber bereits erhaltenen Nachrichtenläßt sich beinahe vermuthen, daß keine Gegend der alten und neuenWelt davon ausgenommen war, wenigstens kein Continent; denn auf