Band 
Erster Band.
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sich selbst haben. Die Folge davon ist, daß beinahe immer mehrMedizin verschrieben wird, als nöthig ist, und daß der Kranke wahr-lich nicht zu seinem Vortheile, in den meisten Fällen mehr Arzneiennehmen, oder doch bezahle» muß, als nöthig ist. In England isteS sogar Sitte, daß der Apotheker selbst, als Arzt, seine Kranken-besuche macht, und daß er für seine Arznei denselben Preis fordert,er mag sie selbst verschreiben oder nur nach einem fremden Rezeptegemacht haben. Die Chemiker dieses Landes haben sich angeboten,die Arzneien, die der Apotheker zu 33 Procent liefern soll, zu 24zu geben, und sie würden doch noch einen Gewinn von zwei- bisdreihundert Procent haben. Dieser ungeheure Gewinn hat eine Mengevon Mitbewerbern hervorgerufen, aber die Wohlthat, welche sonstdurch die Concurrenz so vieler Menschen erzweckt wird, wird hierganz vereitelt, weil es unmöglich ist, die Güte ihrer Waaren aus-zumitteln, indem selbst bei den so. hohen Preisen, welche diese Leutefür ihre Waaren setzen, häufig noch Verfälschungen Statt finden.Wie dabei das Publikum und vor allem die armen Kranken fahre»mögen, ist leicht zu übersehen. Wie sehr übrigens diese Concurrenzdie Preise der Waaren ändert, erfuhr man im Jahr 1831 an demCaseputöl. Von ihm wurde früher die Unze zu 16 kr. C. M. ver-kauft. Da man aber hörte, daß es gegen die Cholera spezifisch wir-ken soll, so stieg die Unze auf 7 Gulden, und doch war der Zulaufso groß in London, daß mehrere Wochen durch kein solches Oelmehr zu finden war. Nicht viel besser ging es mit dem Kampfer,der viele Spekulanten schnell bereicherte.

Ueber die Preise der Waaren zu verschiedenen Zeiten habenwir noch sehr wenig Verläßliches. Ihren Werth in Gold oder Silberanzugeben, reicht nicht hin, da der Werth dieser Metalle selbst ver-änderlich ist. Gewiß würde cö zu vielen wichtigen BetrachtungenAnlaß geben, wenn wir die Preise der allen Volksklassen nöthigenArtikel, z. B. der Nahrungsmittel von einigen Jahrhunderten hermit Verläßlichkeit angeben könnten. Von sehr vielen Manufaktur-waaren sind in England von 1812 bis 1832 die Preise auf dieHälfte, sa auf den vierten Theil ihrer früheren Größe herabgesunken.Unsere Schriftsteller über Staatswirthschaft, die setzt so oft nur mitPhantasien und Hypothesen spielen, würden dann wenigstens einenfesten Punkt haben, auf dem sie ihr Gebäude errichten könnten.Babbage stellt hier, in dem 17. Kapitel, mehrere solche Tabellenzusammen, und begleitete sie mit instruktiven Bemerkungen. Erschlägt