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Vaterlandes, ein Zunftgeist im großen Style ausgebildet — wie inNürnberg und Augsburg — aber dem ungestaltcn Körper fehltedie Basis, Fabrik und Manufaktur sowohl, als auch der Geist, dererst mit der Theilung der Arbeit in seine wahre Thätigkeit tretenkonnte. In den neueren Zeiten haben die Gewerbe, besonders inEngland, einen viel höheren Aufschwung genommen, dessen Grund inder Unbeschränktheit des Handels, in der Erfindung so vieler zweck-mäßiger Maschinen, und in der gleichzeitigen Ausbildung der Mecha-nik, Physik und Cbemie gesucht werden muß.
Die deutsche Uebersctzung Friedenbergü ist treu und gut, nurscheint der Styl an einer gewissen Härte zu leiden, die wahrscheinlichvon dem Originale rcflektirt, da des Verfassers Vortrag, wie auchschon auS seinen früheren Werken bekannt ist, von demselben Vor-würfe nicht frei genannt werden kann. Die Noten, welche der Ueber-setzcr dem Texte beigefügt, und die Zusätze, die er am Ende deöWerkes angehängt hat, können als eine Bereicherung desselben ange-sehen werden, und Klödeus Vorrede ist in Beziehung auf Inhaltund Vortrag gleich vortrefflich. Eine alphabetische JnhaltSanzeigewürde ohne Zweifel jeder Leser mit Dank angenommen haben, dader Gegenstände zu viele sind, und die Darstellung zu desultorisch ist,um ohne eine solche Anzeige sich leicht zurecht zu finden. Hätte derUebersetzer statt der dem Werke vorgedruckten Anzeige der einzelnenParagraphen diese Anzeigen an der Spitze eines jeden Paragraphs indem Werke selbst angebracht, so würde dadurch der Gebrauch deSBuches schon sehr erhöht worden seyn. Im Originale trägt wenig-stens jede Seite ihre eigene Ueberschrist, aber auch diese hat derUebersetzer weggelassen. Da und dort sind auch einige Flecken stehengeblieben, guas sut inöuris luäit sut liumnna purum cavit nstuis.So heißt eö z. B. S. 38: Bei unseren Glocken — bedürfen diebesseren deS Aufziehens gewöhnlich nur alle acht Tage rc. Dannhätte bemerkt werden können, daß dieß keineswegs die besseren sind,denn die Chronometer, und diese gehören zu den besten, werdentäglich aufgezogen. Aber was sind das für Glocken, die man alleacht Tage aufziehen muß? — Im Original steht ebenfalls S. 38.§. 45: In our c/ooL« oto. Aber Lloek heißt ja nicht Glocke, son-dern Uhr. Dergleichen Mißgriffe gibt es noch einige andere, ob-schon sie in der That selten vorkommen. Noch wäre zu wünschen,daß der Uebersetzer die Aenderungen und Zusätze der dritten Ausgabedes Originals nachträglich bekannt machte, um das Ganze im deutschen