Ladbare, Ueclioe ok seienoss.
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Vorlesungen nicht geeignet, einen exprit inventeur zu unterhalten, undwenn ArchimedeS auf irgend einer unserer Hochschulen Professor derMathematik, oder Homer Professor der Poesie gewesen wäre, sowürden sie wahrscheinlich nicht die Männer geworden seyn, oie wirsetzt in ihnen verehren: iHselir; insdile8 uiAerentur Ion§s iwote, csrentczuia vulo sscro. So dachte auch der berühmte Galilei, einer dererfindungsreichsten Köpfe seiner und aller Zeiten. Als man ihm miteiner beträchtlichen Vermehrung seines GchaltcS die früher von ihmversehene Professorsstclle an der Universität in Pisa wieder gebenwollte, schrieb er an den Großherzog, seinen Gönner zurück: „Dieseöffentlichen Vorlesungen, sowie meine häuslichen Geschäfte sind eingroßes Hinderniß für meine Studien, daher ich sehr wünsche, vonden letzten wenigstens zum Theile, von den ersten aber ganz und garbefreit zu seyn." Selbst wenn diese Professorstellcn nur als Beloh-nung für bereits ausgezeichnete Gelehrte vergeben werden, steht eSnoch immer schlecht um den Schutz, den man dadurch den Wissen-schaften angedeihen läßt. Wie würde eS wohl z. B. um den mili-tärischen und nautischen Ruhm Englands aussehen, wenn für diese
beiden Wissenschaften dieselbe Einrichtung bei uns eingeführt wäre,und wenn Wellington und Nelson zur Belohnung ihrer Verdiensteihr Leben damit zubringen sollten, Rekruten und Matrosen abzurich-ten? Männer dieser Art in jedem Zweige deS menschlichen Wissenssollen ein ganz besonderer Gegenstand der Sorgfalt deS StaateS seyn,den sie zieren und in dem sie immer und überall nur selten genugseyn werden, um dem Schatze nicht beschwerlich zu fallen. Aber wersoll sie richten, wer über sie erkennen? — Gewiß nicht irgend einebestimmte Stelle, deren Mitglieder gewöhnlich selbst nicht die nöthi-gen Kenntnisse besitzen. Eben so wenig die höhern Klassen, oder
irgend eine ausschließende Kaste der Gesellschaft, auS demselben undauS noch vielen andern Gründen.
Unsere eigentlichen Geschäftsmänner messen Alles, also auch dieWissenschaften nur nach dem Nutzen, den dieselben in ihren Kassenhervorbringen, und größtentheilS kommt ihre Geringschätzung der Ge-lehrten nur daher, daß sie den Nutzen ihrer Arbeiten nicht einsehen.Allein sie würden, wenn sie selbst mehr Kenntnisse hätten, oder siedoch bei andern zu suchen und zu brauchen wüßten, bald sehen, daßwahre Wissenschaft auch in dieser Beziehung kein so geringfügigesDing ist, als sie gewöhnlich glauben. Um nur ein Beispiel anzu-führen, so fand die englische Regierung vor Kurzem, daß die Lebenö-
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