Brewster, Newton.
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wollte, nicht unmittelbar in Verbindung stehen. Besonders luxunrendsind die da und dort von ihm ausgestreuten optischen Betrachtungenausgefallen, wodurch das Geschichtbuch, denn ein solches soll es dochseyn, oft die Farbe eines L hrbucheS der Optik erhalten hat. DieseDigressionen werden ohne Zweifel, da sie von einem so ausgezeichne-ten Optiker kommen, manchem Leser willkommen seyn, aber dieß hin-dert nicht, sie hier als nicht an ihrem Orte zu erkennen. — Auchhätte er wohl den Inhalt der verschiedenen Werke Newton'S nicht,wenigstens nicht mit der Umständlichkeit angeben sollen, wie es hiergeschehen ist. Allerdings gilt von Schriftstellern noch viel mehr, alsvon allen anderen Menschen, der bekannte Spruch aus dem BuchedeS LebenS: „AnS ihren Werken werdet ihr sie erkennen." Aber dabeisind doch wohl diese Werke selbst, und nicht so magere Auszügeund bloße 'Jnhaltsanzeigen gemeint, besonders wenn selbst diese nochin mehr alö einer Beziehung nur sehr unvollkommen genannt werdenkönnen. So gibt z. B. unser Verfasser den Inhalt der Principienauf mehreren Seiten, allein der U-bersetzer, oder vielmehr der Epito-tomator der Uebersetzung, Hr. Brandes, fühlte ohne Zweifel dieUnzulänglichkeit dieser Anzeige sehr wohl, obschon er sich darüber nichtweiter zu äußern für gut findet, und gibt uns dafür in seinen Noteneine andere von seiner Hand, die allerdings jene von Brewster weithinter sich zurückläßt, welche letztere nur zeigt, daß ihr Verfasser nichtzu den ersten Lesern der Principien zu zählen ist.
Der Styl der eigentlichen GeschichtSerzählung ist durchaus edelund dem Gegenstände angemessen, nur an manchen Stellen zu blumen-reich. Weniger vorzüglich scheint in dieser Beziehung der didaktischeTheil deS Werkes gelungen zu seyn, wo der Vortrag ösker sehr un-gleich, und nicht immer so gewählt erscheint, wie in den eigentlichhistorischen Partien.
So viel Gutes und Treffliches aber auch von dem Ganzen mitRecht gesagt werden kann, und so viel Dank wir dem Verfasser des-selben wissen, der dadurch einem schon längst und tief gefühlten Bedürf-nisse der Gelehrtengeschichte abgeholfen hat — einem Vorwürfe wirder, selbst bei seinen Freunden, nicht entgehen, und zwar demjenigen,von dem sich ein Geschichtschreiber vor allen andern frei zu haltensuchen soll. Er ist parteiisch und oft bis zur Blindheit für seinenMann eingenommen, der, so hoch er auch in der menschlichen Gesell-schaft gestellt ist, doch immer noch ein Mensch bleiben, und die Züge,die nun einmal den Charakter des Menschen bezeichnen, beibehalte»