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Lrcviranus, organisches Leben.
leicht zweitausend Jahre alte Zwiebel aus der Hand einer ägyptischen §Mnmie noch zum Treiben gebracht haben. —
Die Zeugung durch Fortpflanzung geschieht auf drei Arten, durchTheilung, durch Sprossen und durch Eier. Die beiden ersten findensich nur bei Pflanzen, Zoophyten und Würmern. Die Theilungist nur bei den Thieren, nicht bei den Pflanzen, freiwillig. Sozerspringt die bunte Naide von freien Stücken in mehrere Theile:die schlangenförmige Naide theilt sich ebenfalls frei in zwei Theile,wo sich dann an der einen Hälfte vorn ein Schwanz und hinten einKopf erzeugt. Der Kopf der Planarien (Würmer) theilt sich vonseinem Rumpfe, und bekömmt einen neuen Schwanz, während derRumpf einen neuen Kopf ansetzt.
Bei der Fortpflanzung durch Sprossen geht aüS dem Ganzenein neues Individuum hervor, welches sich erst, wenn eS ausgebildet'ist, vom Ganzen trennt, was bei der ersten Art der Zeugung nichtder Fall ist. Diese Sprossen bestehen immer auö zwei Theilen, einem ^weichen Zellgewebe, dss die erste Nahrung des künftigen Wesens 'enthält, und einer härteren Substanz, die den künftigen Körper bildet.Hierher gehören auch Knollen und Zwiebel und die Knospen, so wiedie inneren Keime in vielen JnfusionSthieren, wozu viele Beispieleunter bestimmten Gesichtspunkten angeführt werden. Dann wird derwesentliche Unterschied zwischen jenen beiden Erzeugungsarten und derdurch Eier festgestellt, und nun die verschiedenen Arten der Eier-bildung aufgeführt. Man bemerkt die Eierbildung schon bei einigenPflanzen, selbst bei den niedrigsten Gattungen derselben, bei denConferven und bei mehreren Cryptogamen. Bei den phanerogamischenPflanzen hängt der Same mit dem Fruchtboden durch einen Strangvon Zellgeweben und Spiralgefäßen zusammen, der die Stelle desNabelstrangs bei den Thieren vertritt. Die Samen selbst sindvon einer Haut umschlossen, die mit einer Flüssigkeit angefüllt ist,gleichsam dem Dotter des EieS. Ohne Zweifel wird auch der Em-bryo der Pflanzen durch ein Aneinanderfügen von Bläschen und durchdas Verschmelzen derselben erzeugt, wie alle Pflanzentheile auf die-selbe Art entstehen. Deutlicher aber zeigt sich bei den Thieren jenesGerinnen flüssiger Materie zur Bildung eines organischen Ganzen.
In dem Ei deö Thieres, oder eigentlich in dem Bläschen, dem Keimoder der Narbe desselben zeigt sich der erste Ansang des Lebens. Beiden Vögeln ist das Ei gleich bei seinem Austritte aus dem mütter-lichen Körper mit einer kalkartigen Schale überzogen; bei den Schild- !
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