Band 
Dritter Band.
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Treviranus, organisches Leben.

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nahe dieselben, und das einfache oder scheinbar doppelte, gezähnteRad der Räderthiere dient ihnen als Werkzeug zum Schwimmen, alsMittel sich zu nähren, und wahrscheinlich auch als Rcspirationöorgan.Die koliker re<tivivu8 schwimmt, indem sie die einzelnen Zähne ihresRadeS in Bewegung setzt, wodurch sie einen Strudel im Wassererregt, der ihrem Munde Nahrungsmittel zuführt, und bei den Um-drehungen des RadeS entsteht zugleich eine abwechselnde Zusammen-ziehung und Erweiterung deS Magens. Der Verfasser entwickelt dieseallmählige Absonderung der beiden BewegungSarten durch alle StufendeS Thierlcbenö auf eine höchst interessante Art, die wir hier nicht inihrer ganzen Ausdehnung verfolgen können, und von der wir dahernur einige besonders wichtige Fragmente anführen. Die Hydren undSecfedern bringen durch bloße Ausdehnungen, ohne Artikulationen, oftsehr zusammengesetzte Bewegungen hervor. Die beweglichen Theiledieser Zoophyten, welche außer dem Wasser zusammenfallen und einemtodten Schleime gleichen, entfalten sich im Wasser, wo sie Strahlenaus sich entwickeln, die sie mannigfaltig ausdehnen und zusammen-ziehen, und wodurch diese Thiere die ihnen nahe kommende Beuteergreifen, umschlingen und zu ihrem Munde führen, ja wodurch sieselbst ihren Ort verändern, indem sie abwechselnd den Kopf und denSchwanz zum Boden bringen, oder den ersten überschlagen. DieHydren saugen sich mit ihrem tellerförmigen Schwanzende an andereKörper fest; die Acalephen treiben durch Zusammenziehen ihres glocken-förmigen Körpers das Wasser vor sich her, und bewegen sich dadurchselbst von der Stelle. Andere, wie die Röhrenquallen, haben härterehohle Stücke am Körper, mit welchen sie sich, wie mit Rudern, imWasser forttreiben. Die Rippenquallen haben diese Ruder zu beidenSeiten ihres Körpers ganz kammförmig gebildet. Andere Acalephenbesitzen Blasen, die sie mit Luft füllen und wieder entleeren, um imWasser zu steigen oder zu fallen. Manche haben ein Glied auf ihrerOberfläche, daß sie, wenn sie den Wasserspiegel erreichen, wie einSegel ausbreiten, und dadurch weiter schiffen. Viele besitzen auchFangfedern, die sie weit ausstrecken, und die bei einigen, wie bei denMedusen, mit großen Saugwarzen versehen sind. Bei den Medusenist es augenscheinlich, daß die Bewegung der Säfte von dem Willendieser Thiere abhängt, und für sie zugleich ein Mittel zur örtlichenBewegung ist. Die Füße der Asterien und Seeigel besitzen hiezueigene Gefäße, die aus einem größeren Behälter entspringen, undaus diesem mit einer Flüssigkeit gefüllt werden, welche den Theil der