llaldi, ^dre§s OeoArspkis.
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Um den Lesern das Verfahren des Verfassers bei diesen Anzei-gen durch ein Beispiel zu versinnlichen, wollen wir hier kurz anführen,waS er über die geographische Literatur Italiens sagt. Dieses in sovielen Beziehungen äußerst interessante Land, über welches schon ganzeBibliotheken zusammengeschrieben worden sind, ist demungeachtet ingeographischer und statistischer Rücksicht nichts weniger als gut bekannt.Bis aus die kleinsten Kleinigkeiten herab hat man uns seine Alterthü-mer, seine Monumente und Museen, und selbst die Sitten und Gebräuche,wenigstens derjenigen Theile desselben beschrieben, durch welche dergewöhnliche Weg der sogenannten Touristen, besonders der reisendenEngländer und Franzosen, führt. Aber waü über jene Antiken undSammlungen hinaus, oder was dieser Heerstraße rechts und links zurSeite liegt, das alles ist, selbst für einen großen Theil der italieni-schen Geographen, einer wahren teern inco»nilr> gleich zu achten. Auchkann der Verfasser kein einziges namhaftes, allgemeines Werk überdie Geographie und Statistik dieses Landes anführen, aus dem einfa-chen, aber hinreichenden Grunde, weil es kein solches gibt. SpezielleBeschreibungen einzelner Theile aber hat man mehrere von vorzüglicherGüte, und sie müssen allerdings einer allgemeinen Darstellung deS ganzenLandes vorausgehen, da diese erst durch jene möglich gemacht wird.Hieher gehört Quattromani's Intinsrsrio «tolln ckus 8icilm; Mi-maut's und De la Marmora 8tstisliqne «tn Is 8gr«tgiZn6, und dieAlmanach der verschiedenen kleinen Staaten, in welche dieses Land ge-theilt ist. DaS tlinnrsire <tn I'empiiö krsn^sis et cke I'll-ilis vonVaissy de Villierö ist ein wahres Muster seiner Art, und desVerfassers Lompemtio äi ZeoZrnlia ist längst schon als eine trefflicheSchrift anerkannt. Nebst diesen Werken erfreute sich der Verfassernoch der persönlichen Hülfeleistung dcr Cardinalö Zurla, dessen Com-mentarien der Karten deS Fra Mauro und der Reisen deS Marco-Polo und der Brüder Zeni ihm einen hohen Rang unter den Geo-graphen unserer Zeit angewiesen haben; des Herrn Berlinghieri,toökanischen Minister in Paris, des Ritters Pernzzi, der eineäußerst schätzbare Collection statistischer Documente über Italien besitzt;deS Frnllani, Alfieri de Sostegno, Cibrario u. a., derenspezielle Unterstützung in ihren Fächern hier umständlich angeführt wird.Während der Bearbeitung des gegenwärtigen Werkes erschienen nochdrei andere sehr schätzbare Schriften über Italien. Valerp'ö Rei-sen, die sich durch seltene Gelehrsamkeit und Unparteilichkeit aus-zeichnen, und besonders die Monumente und die alte und neue LiteraturLiltrvw m. 1L