Lslbi, ^brsxe äs OevArspIiie.
237
vom Hörensagen. Nicht leicht sind wohl auf so wenig Seiten übereinen sonst so bekannten Gegenstand mehrere und auffallendere Un-wahrheiten gesagt worden, als eben hier, und die Art endlich, mitwelcher sie gesagt werden, zeigt, daß der Vers. von denselben Gesin-nungen durchdrungen scheint, die er an den andern so heftig tadelt.Aber, ohne uns weiter dabei aufzuhalten, beschließen wir den Gegen-stand mit der Tafel, die unser Vers. nach seinen und seiner Vor-gänger Untersuchungen über die Anzahl der Anhänger der oben ange-führten Kulte gibt;
Malte-Brun.
Graberg.
Pinkerton.
Haffel.
Balbi.
Christliche Religion 228
236
235
252
260 Millionen.
Mahomedanische 110
120
120
120
96
Jüdische ... 5
5
5
4
4
Buddhistische . .150
150
180
315
170
Brahmanische. . 60
60
60
111
60
Nach dieser Tabelle umfaßt daher die christliche Religion mit allenihren Zweigen bei weitem mehr Bekenner, als die mahomedanische,welche letzte mehrere Schriftsteller für die am allgemeinsten verbreiteteangegeben haben, da sie doch selbst der des Buddha noch beträchtlichnachsteht. Der Buddha-Kultus entstand aber bekanntlich in Indiennahe ein Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung; er hat seit dieserlangen Zeit keine Spaltungen in Secten erfahren, und ihm verdankendie früheren Wilden von dem südlichen und mittleren Asien bis nachChina und Sibirien hin den Grad der Kultur und der Gesittung, denman noch setzt daselbst antrifft. Klaproth hat uns der erste einegenügende Erklärung dieses in vielen Beziehungen sehr merkwürdigenKultus gegeben, wovon man hier S. 72 u. f. einen belehrendenAuszug findet.
Es ist noch übrig, zu zeigen, wie der Verf. den beschreiben-den, d. h. den vorzüglichsten oder doch den am meisten Raum ein-nehmenden Theil seines Werkes behandelt. Er schickt zuerst jedemder fünf oben erwähnten Welttheile die ihn betreffenden allgemeinenBemerkungen voraus, deren Inhalt durch eigens gedruckte Schlag-worte, als Titel derselben, sogleich ins Auge fällt, so wie denn auchin dem folgenden Texte die den nächsten Sinn bestimmenden Wortewieder durch eine besondere Schrift herausgehoben sind, wodurch Ueber-sicht und Aufsuchen der einzelnen Theile ungemein erleichtert werden.Die Ordnung, in welcher bei jedem Welttheile vorgegangen wird, ist