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Lsldi, Lilsnoia politic«.
ein rein tabellarisches Wert ist, und daß das, was andere bisher ingroßen Blättern, in der Gestalt von Karten, dargestellt haben, hier,zur bessern Bequemlichkeit der Leser, in der Form eines gewöhnlichenBuches erscheint. Wer aber bedenkt, wie viele andere Bücher zuerstnicht bloß dnrchgelesen, sondern kritisch durchsucht werden mußten, umeine Tafel dieser Art zu Stande zu bringen, wird dem Vers. Dankwissen, daß er uns hier in wenig Blättern zusammengestellt hat, waöman sonst nur in ganzen Bibliotheken zerstreut findet, besonders wennman weiß, mit welcher Sorgfalt und Umsicht derselbe zu Werke geht,um sich von der Verläßlichkeit seiner aufgestellten Zahlen zu über-zeugen. Ohne Zweifel ist diese tabellarische Uebersicht der fünf Welt-theile das Beste und Verläßlichste, was wir bisher in dieser Art aus-zuweisen haben.
Der Anhang ist, wie bereits gesagt, ein Versuch oder eine Grund-lage zu einer Statistik des österreichischen KaiserthumS. Der Verfasserbeginnt sein Unternehmen mit der Klage, daß die Statistik Oesterreichsbisher wohl Schriftsteller die Hülle und Fülle gefunden habe, daß sieselbst aber dennoch als noch nicht existirend betrachtet werden muß.Dies ist, fährt er fort, desto auffallender, da wenig andere Staatendieser Wissenschaft einen größeren oder fruchtbareren Gegenstand dar-bieten, da von der Regierung die interessantesten und wichtigsten öffent-lichen Mittheilungen über Handel, Industrie, Finanzen, öffentlichenUnterricht u. f., entweder selbst gemacht, oder doch andern, sie zumachen die beste Gelegenheit gegeben wurde, und da eS endlich inkeinem andern Staate eine so große Menge von öffentlichen Lehrerndieser Wissenschaft gibt, als eben in diesem, wie wir denn eigeneProfessoren der Statistik aus den Universitäten zu Wien, Prag, Ol-mütz, Innsbruck, Grätz, Pesth, Lemberg, Padua und Pavia haben,die andern vielen Unterrichtsanstalten nicht zu erwähnen, wo dieseWissenschaft ebenfalls von eigens dazu bestimmten Individuen vorge-tragen wird.
Die Vorwürfe, welche von vielen Ausländern den Völkern dieserMonarchie und besonders den sogenannten Gelehrten derselben gemachtworden sind, findet der Verfasser alle »«gegründet. Er gibt aberdiese Vorwürfe nicht näher an, und man sieht bloß im Allgemeinen,daß sie sich auf eine gewisse Art von Stagnation zurückführen lassen,noch sucht er sie zu widerlegen, als wozu er, wie er sagt, hier wederZeit noch Mittel habe. Dafür führt er, waö vielleicht besser ist, alssich mit polemische» Refutationen zu befassen, in kurzen, aber kräftige»