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Lslbi, Lilsnoi» politios.
herrlichen Straßen, welche die verschiedenen Provinzen des Reiches zuEinem großen Ganzen verbinden, besonders die in früher unwegsamenGegenden, wie die nach Karlsbad, die Marie-Luisenstraße in Kroatien,die nach Zara in Dalmatien, die von Cadore und Ponteba und soviele andere in der Lombardei, die alle als ein Denkmal der Gegen-wart auf die fernste Zukunft übergehen werden; die Kanäle von'Wr.Neustadt, von Pavia und vom Banat; die vielen Brücken, welche nurin den beiden letzten Decennien entstanden sind; die immer fortschrei-tende Verschönerung Wiens, Mailands und so vieler andern Städte;die erstaunenSwerthe Menge von wissenschaftlichen Sammlungen, Mu-seen und Bibliotheken; die Gründung mehrerer neuen Universitätenund Lyceen, über 200 Gymnasien und eine wahrhaft unzählbare Mengevon Volksschulen, wie wohl kein anderes Land sie auszuweisen hat —alles dies, und wie so manches Andere, ist der beste Zeuge des ruhi-gen und sichern FortschreitenS der Nation zur Bildung und Civilisation,zu Glück und Wohlstand.
Nach dieser Einleitung, die wir gern unterschreiben, nnd nochlieber in den weniger berücksichtigten Theilen ergänzen und erweiternmöchten, wenn es hier nicht vorzüglich darauf ankäme, die Stimmeund die Ansicht des Verfassers kenntlich zu machen, nach dieser «Ein-leitung geht derselbe zu der eigentlichen Statistik der österreichischenMonarchie über, die er, wie man bald sieht, mit Vorliebe und mitbesonderm Fleiße behandelt. Zuerst gibt er den Flächeninhalt der ein-zelnen Provinzen nach den verschiedenen Schriftstellern: Blumenbach,LipSky, Thielen, Liechtenstern, Zelliger, Bissinger u. a.Die Bevölkerung wurde lange Zeit sehr verschieden angegeben. Fürdie Epoche von 1816 nahmen Bertuch, Liechtenstern, Steinund Hassel im Mittel 27,500,000 und Blumenbach 28,178,800an. Unser Verfasser zeigte im Jahre 1819, daß man diese Bevöl-kerung wenigstens zu 29 Millionen rechnen müsse. Nach der allge-meinen Zahlung des Jahres 182 l aber fand man 30,006,850, undnach der des Jahres 1825 bereits 31,624890. Seitdem ist dieVolksmenge stetig in rascher Zunahme begriffen. Rohrer schließtaus seinen Vergleichungen der Jahre 1821 und 1825, daß die Po-pulation Oesterreichs jährlich um 404,510 Personen zunehme. Schna-bel, der die Jahre 1816 und 1825 verglich, fand diese jährlicheZunahme 351,200. Balbi glaubt in runder Zahl 350,000 als dieder Wahrheit nächste annehme» zu können. Dies würde demnach, mit