6. üuKSnii Älioi-umyueZascuIi XVH vii-onum eöleliriumexeereitkttiouk« mkttksmkitieaö 6t pliilosopkioab.Lx Nnmisonlpti« Lib1iotli66Ä6 Xoack. I^uKäuuo-Littktvae 6t1iäit k. D^Ionbroelc, ejusäemX6nck. et Xsti'on. kiok. II. Vol. in 4. Haag1836, in der königl. Druckerei.
(Jahrbücher der Literatur. 1839 . 1 XXXVII.)
Daö vorliegende Werk ist aus den bisher unbekannten Manu-scripten entstanden, die der berühmte Christian Huygens noch beiseinem Leben der königl. Bibliothek in Lepden vermacht hat, welcheManuskripte erst vor einigen Jahren durch die Munistcenz desKöm'gSmit einer zahlreichen Sammlung von eigenhändigen Briefen vermehrtworden sind, die derselbe Huygenö mit seinen beiden gelehrten Brü-den« Constantin und Ludwig gewechselt hat. Diese Briefe sind beson-ders für die Geschichte der Mathematik jener Zeit und für die nähereKenntniß der darin auftretenden Männer von hohem Werthe. Sieenthalten über die Erfindung und erste Ausbildung der sogenanntenInfinitesimalrechnung bisher noch unbekannte Aufschlüsse, und lassenunS die drei hervorragendsten Männer jener Zeit, Newton, Leib-nitz und HupgenS, die wir bisher nur als die größten Schauspie-ler jenes Dramas bewunderten, auch als Menschen, als Privat-leute näher kennen, mit ihren Vorzügen und mit ihren Fehlern, welchesetzten, eben bei den größten Männern, auch das größte anthropolo-gische Interesse haben. Zwar ist man gewohnt, von ausgezeichneten