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spräche, und stellt Beweise auf, denen es an aller Urtheilskraft man-gelt. Wenn die Erklärung Laplace'S, sagt er, auch richtig wäre, sowürde sie doch nicht beweisen, daß der, welcher die Masse der Erdedem Gesetze der Schwere unterwarf, nicht die Absicht dabei gehabthabe, die Wuth der Wogen zu zähmen. Aber das soll diese Erklä-rung auch gar nicht beweisen. — Allein, fährt er fort, sie ist nichteinmal richtig. „Denn die unteren Schichten sind weit davon ent-fernt, immer auch zugleich die dichteren zu seyn. In der Solidificationeines flüssigen Körpers liegt durchaus nichts, weßwcgen der solideKörper zugleich dichter seyn müßte, als der flüssige, aus welchem erentstanden ist." — Und wie will er dieses Paradoxon beweisen? —„Denn," fährt er fort, „die Masse Jupiters ist nur um den vierten,die vom Saturn aber gar nur um den siebenten Theil so dicht, alsdie Masse der Erde, und wenn daher unser Wasser auch auf diesenbeiden Planeten sich befindet, so kann es daselbst nicht im Gleichge-Wichte stehen." — Nun weiß er aber nicht, weder ob unser Wassersich auch dort befindet, noch ob das Wasser dieser Planeten, wenneS überhaupt existirt, nicht in demselben Verhältnisse, wie ihre Erde,weniger dicht ist, noch endlich, ob daselbst die flüssigen mit den feste»Körpern in der That im Gleichgewichte stehen — aber das alleshindert ihn nicht, seinen Beweis aufzustellen, und seinen Gegner, wieer glaubt, siegreich aus dem Felde zu schlagen.
Noch auffallender wird diese Jmbecillität der Beweise, die ausder Hartnäckigkeit hervorgeht, einen einmal aufgestellten Satz um jedenPreis festzuhalten, bei einer anderen Gelegenheit, wo er ebenfallsmit Laplace eine Lanze zu brechen sucht. Dieser letzte sagt nämlichin seiner Exposition üu Systeme äu inonäo, bei Gelegenheit der Mon-deSphasen, daß einige Partisane der Endursachen dem Monde dieBestimmung beigelegt haben,, die Erde zur Nachtzeit zu erleuchten.Allein, fährt er fort, wenn die Natur diesen Zweck gehabt hätte, sowürde sie ihn nur sehr unvollkommen erreicht haben, da beinahe dieHälfte der Nächte eines jeden Monats ohne Mondlicht ist. Hätte siediese Absicht in der That gehabt, so würde sie dieselbe sehr leicht er-reicht haben, wenn der Mond im Augenblicke seiner Entstehung imVollmonde oder der Sonne gegenüber, und zwar in einer nahe vier-mal größeren Entfernung als jetzt gewesen, und wenn seine Geschwin-digkeit in demselben Verhältnisse, wie seine Distanz, kleiner gewordenwäre. Denn dann würde der Mond immer der Sonne gegenübergestanden, oder immer im Vollmonde geblieben seyn, und selbst die