Lsidi, Lssai ststistique.
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verläßliche Angabe. — Diejenigen, welche unser Verfasser hier mit-theilt, scheinen unmittelbar aus einem Werke geschöpft zu seyn, daSS. 152 erwähnt wird, aber noch nicht zur öffentlichen Kenntniß ge-kommen ist, obschon eö auf öffentliche Autorisation versaßt und derunmittelbaren Beihülfe des Gouvernements selbst sich erfreuend, dieinteressantesten und bei weitem zugleich die wichtigsten Nachrichten überdie Statistik des Landes enthält. Nachdem unser Verfasser zuerst dieAngaben mehrerer unserer berühmtesten Geographen angeführt hat,eines Bertuch, Lichtenstern, Stein, Haffel u. s. w., sucht er sie um-ständlich zu widerlegen. Ohne ihm in dieses Detail zu folgen, theilenwir die Daten mit, welche der Verfasser unmittelbar aus dem so ebenangeführten offiziellen Werke geschöpft hat, und die daher, wenn sienicht ganz verläßlich, doch gewiß viel verläßlicher seyn werden, alsirgend eine von jenen. Nach diesem Werke betrug die Bevölkerungder ganzen österreichischen Monarchie 30,106,700 im Jahr 1819 und34,122,000 im Jahr 1831. Seit 1819 ist diese Population immerim Zunehmen gewesen, da sie jährlich nahe um 366,000 gewachsenist, blos mit Ausnahme des Jahres 1831/32, wo sie, statt so vielzu wachsen, um 261,800 abgenommen hat, eine Folge der verheerendenSeuche, die sich in dieser Periode auch über Oesterreich erstreckte. ImJahr 1833 betrug die Population wieder 34,217,500.
Indem der Verfasser die Bevölkerung der einzelnen Provinzenmit der Areal-Oberfläche derselben vergleichen will, fällt ihm zuerstder oft sehr große Unterschied dieser Flächen auf. Er scheint es fürwünschenswerth zu halten, daß die einzelnen Provinzen eines größerenLandes alle nahe von gleichem Flächeninhalte wären. Dieses wurdeallerdings für gar manche geographische und statistische Untersuchungsehr bequem seyn, allein nicht geringere Vortheile würde man auchvon vielen anderen Eintheilungen haben, wenn z. B. die einzelnenProvinzen in Beziehung auf ihre Bevölkerung, auf ihre Boden-erzeugnisse, auf die Industrie oder Wohlhabenheit ihrer Bewohner«. s. w. einander mehr gleich wären. Da aber Alles dies zu denfrommen und gänzlich unausführbaren Wünschen gehört, so lohnt eSkaum der Mühe, so viel darüber zu sprechen. So hat unter denösterreichischen Provinzen die größte, Ungarn, 4014, und die kleinste,das sogenannte Littorale, nur 140 deutsche Quadratmeilen; jene istalso 29 mal größer, als diese. Eben so ist in Frankreich das De-partement äs Is Lirauäs nahe 22 mal größer als der Seine, und