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Wie abgeschmackt endlich der Ausdruck: Gott undden Menschen zusammen binden!
§. 48. G. versteht nicht Latin.
» Pros. Schultheß sagt zwar: daß Christus sich bisin den Schooß des Vaters hinaufgearbeitet habe,
(enixu5 in grsmium)."
Es heißt in der Schultbeffischen Rede: Nems erovxitstione nikil non enixus in kstri» gremium, icl est:in srtixLi'msm tsmilisritstsm I)ei, in5i'nusv«,st.
Wer kann auch nur schülerhaft Latin, und siehtNicht helle, daß niliii non mit eaixur coiiflruirt werde»Niuß, in xremium aber mit insinnsverst. Christus,der mit feinen Sinnen und Gedanken alles, auch dasHöchste, errungen und durchdrungen, hatte sich in denSchvoß deö Vaters gesenkt. Und wie krüppelhaft istEniki in übersetzt: sich hinaufarbeiten bis in? — Dochkir thun vielleicht Unrecht, wenn wir der Unwissen-heit und Ungeschicklichkeit beymeffe», was sophistischeBosheit j„ tje Feder gesagt. Und hierüber wirdsich kein Gewissen machen. Denn: Einem Ketzer^ Man nicht Treu und Glauben schuldig, heißt es ineiner gewissen Siltenlehre.
§. 49. G. versteht nicht griechisch.
Schultheß hat wohlbedacht S. 11 die Worte deüEvangeliums in der Grundsprache gegeben, deren sinn-treuer Ausdruck obiger Satz ist. Es heißt nehmlich imErsten Kapitel des Evangelium Johannis v. »6 f. » Das^dämmende Gesetz M durch Moses gegeben, nicht aberd'e huldreiche Wahrheit, die uns erst durch JesusChristus geworden. Warum? weil Moses keine wahre^"schaumig Gottes hatte. Denn>Jehova sagte zu die-