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von seinem ersten Ursprung an überliefert worden;aber nichts werde gen euer»; nichts, was frühernicht Brauch und Uebung war, wovon die Stifter derKirche nichts wußten, was sie nicht einmahl wolle»konnten, darf erst jetzt begonnen und eingeführt wer-ben! " Dieß war des Stephanns Maxime.
Entweder kann Hr. B. nicht teutsch, und HaiErneuert gesagt für geneuert; oder, es ist blindeLeidenschaft, wo nicht Unverstand , daß er den grobe»Widerspruch nicht wahrnahm, wenn man im gleiche»Athemzuge sagt- „ Nichts werde erneuert! — und-«Es bleibe bey dem, was <von dem Herrn undseinen Aposteln) überliefert ist!" Eben, wen»und weil es bey dem bleiben soll, deßwegen muß mauvon Zeit zu Zeit erneuern. Wo keine Ecneueruri-llen Statt finden, da geschehen freylich unvermerkt,aber unausbleiblich, Neuerungen, je langer, jegrößere, und alle zum Schlimmern, so daß man i»sinem solchen vor allen Erneuerungen wohl behüthere»Wesen nach einem ode-r etlichen Jahrhunderten nicht mehrsich erkennet, wenn noch etwas davon übrig ist; ei»Daradies wird zur Wtldniß; ein Palast zu Schutt und^taus; eine Sitte zur Unzucht.
§. 67. Heiliger Cy-rianus, Sitte für uns!
.-Wenn ein Wasser-Kanal, der vorher reich und*oll daher floß, plötzlich abnimmt; waS thut man?schreitet mau »ic!)< zur Quelle, um dort deu Grundösc Abnahme zu erkennen, ob er durch Verschwendungökr Brunnadern schon im Haupte vertrocknet sey, oderaber ob er ungeschwächr und voll von daher foricinnendMitten in seinem Gange sich verloren habe. Und wenn
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