157
Zu diesen.. 16,454 Zentner
in der Schweiz fabrizirter Seidenwaaren muß noch hinzugezählt werden:
a. die Einfuhr fremder Seidenwaaren mit .... 1,575 „
und d. die aus dem inländischen Rohprodukt zubereiteten Seiden-waaren, welche ich nur zu. 300 „
ansetzen will.
Zusammen: 18,329 Zentner.
wird davon abgezogen die stattgehabte Ausfuhr von Seidenwaaren . 8,754 „
so bleiben für den innern Verbrauch. 9,575 Zentner.
was, auf eine Bevölkerung von 2,200,000 Seelen vertheilt, per Kopf einen Konsum von 0 , 4 g Pfundoder beiläufig 14 Loth — oder beinahe eine Elle Seidenwaaren bringt.
So stark ist indessen der innere Konsum der Schweiz zuverlässig nicht, was vermuthen läßt,daß nebst der oben nicht berücksichtigten Ausfuhr über die sardinische Gränze, nicht unbeträchtlicheMengen Seidenwaaren auf dem Wege des Schmuggels ins Ausland gelangen dürften. —
Wenn statt des Gewichts der Werth der Ein- und Ausfuhr ins Auge gefaßt wird, so gestaltensich Ein- und Ausfuhr wie folgt:
3 . der Werth der rohen Seide betrug:
bei der Einfuhr bei der Ausfuhr demnach derjenige der Mehreinfuhr
48,790,322 stanz. Frkn. 23,251,000 stanz. Frkn. 25,539,322 stanz. Frkn.
b. der Werth der gefärbten Seide, Floretseide u. s. w. betrug
bei der Einfuhr bei der Ausfuhr
9,018,803 stanz. Frkn. 5,167,703 stanz. Frkn.
«. Der Werth der Seidenwaaren betrug
bei der Einfuhr bei der Ausfuhr
7,392,357 stanz. Frkn. 47,772,899 stanz. Frkn.
Es ist demnach Rohstoff im Lande geblieben,und zwar u. Rohseide im Werth von ....t>. Floretseide im Werth von ... .
zusammen: stanz. Frkn. 29,390,422,
welcher verarbeitet worden ist. Wenn angenommen wird, daß durch die Verarbeitung der Werth sichverdreifacht hätte und diese Annahme ist namentlich in Hinblick auf die starke Bandfabrikation sehr
demnach derjenige der Mehrcinfuhr
3,851,100 stanz. Frkn.
demnach derjenige der Mehrausfuhr
40,380,542 stanz. Frkn.
stanz. Frkn. 25,539,322„ „ 3,851,100