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Kirch engesang eingeführt, und eine ganz man.dem Ausgabe des ursprünglich von Leo Judeverfaßten CatechiSnrus veranstaltet. Diese war aufdas Zettbedürfniß berechnet, welches besondereGenauheit in Formen zu fordern schien, dieins ängstlich Steife und ins Polemische fielen. Manglaubte nicht vorsichtig genug in Worten undPhrasen seyn zu können, und fich schußfcst maciMzu müssen gegen Vorwürfe scharf laurender Gegner;auch wollte man sich vorm Rückfall inS Papstthum,vor Seelen und Schwärmern, sichern. Aber über demehrlichen Eifer fürscharfbeftimmte Kirchenformen,ging manches von, Geist und Leben des Christen-thums verloren. So kam, im Jahr 1619, die erstehundertjährige Gedächtnißfeyer der Reforma-tion herbey, zur Zeit des um Religion und gute ^Sitten, um Staat und Kirche wohl verdienten, Am,tistes Heinrich Breitinger, von Zürich, eineswürdigen Nachfolgers von Zwingli und Bu klin-ge r. Er selbst feyrte das Fest nicht mit; denn erbefand sich, im Namen des Magistrats und der Kirchezu Zürich, auf der Synode zu Dordrecht, inHolland, wo die Lehrsätze der Arminianer oder!Remonstrarnen verworfen, und die BelgischeConfession, nebst dem Heidelbergischen CmtechiSmuS, bestätigt wurden. Die Schlüsse dieser
Synode wurden, als Kirchen -gesetz, der Holämbischen Reformirten Kirche, angenommen.
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