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z. 19. Streichwollwaaren, Tuche.
voin Handelshause Barb er, Hawsc und Mead in London ausgestell-ten Tuche, die zu den besten der Ausstellung gehörten. Nicht gleiche Bei-stimmung zu den diesem Bezirke bewilligten Medaillen konnten die beidenDeutschen Komiiiissarc der Auszeichnung folgender Firmen geben:
Clark in Trowbridgc, dessen Fancy-Artikel anderswo und auchin Deutschland besser gearbeitet werden.
Salter und Comp. daselbst, wegen ihrer allerdings schön gemu-sterten Buckskins, die indeß doch nicht so gut gearbeitet sind, als dieWaare von I. W. Jausen in Montjoie .
Stancomb daselbst, der unter einer großen Auswahl von Hosenstoffcn neben einigem guten auch viel mittelmäßige Waare hatte, W. Earraus Jwerton lBath), dessen Paletottnche diesen Sachkundigen nicht vor-züglich und dessen leichte Köpcrtuche den Aachnern nicht gleichzustehenschienen.
Für daö eigenthümliche Jrish Eloth und Köpertuch von F. Neidin Dublin wurde blos als Aufmunterung dieses Manufakturzweigs eineMedaille gegeben.
Endlich erhielten folgende Schottische Fabrikanten Medaillen fürihre wirklich schönen Köpcrzeuge zu Manteln und Hosen (Kcotell IKveed^):
Erombie in Aberdecn, der auch Doppel-Tweed mit Vicunnawollegefüttert ausstellte, von großer Weiche.
Brown in Selkirk, namentlich mit einer großen Auswahl neuer,oft auffallender Muster von Hoscnzeugen.
Jnglis und Brown von Galatshield, mit guten Hoscnzeugen.
Roberts daselbst mit Mäntelzeugen von schönen Farben, endlich
Dicksvns und Laings in Hawick für ihre einfach schwarz undweiß guadrirlen Hoscnzcuge von solcher Feinheit der Wolle und Schönheit derArbeit, daß sie alle ähnlichen Stoffe in der ganzen Ausstellung übertrafenund die Bewunderung aller Kenner erregten.
Außerdem beehrte rie Jury einen Fabrikanten aus Südaustralicn(Joh. Walker von Sidney) mit der Erwähnung für seine guten Hoscn-zeuge.
II. Wir bedauern, daß uns außer den in obenerwähnten Gcwerbeta-feln vom Jahr 18-47 über die Wollverarbeitung im Zollvereine übcr-baupt nähere Notizen über den Umfang der gewalkten Stoffe in dessenLändern nicht zu Gebote stehen. Die Tuchausstellung des Zollvereinswar entschieden der wichtigste und hervorragendste Theil der ganzen Deut-schen Einsendung. Es sind 19 Prcismedaillcn auf diese Abtheilung un-serer Aussteller gefallen. So bedeutend diese Zahl ist, so ist doch, ver-glichen mit der Zahl der Aussteller, die Anzahl der der Englischen Tuch-Abtheilung gewordenen Medaillen größer. Wir haben die Ursachen die-ser Ungleichheit schon in unserer allgemeinen Betrachtung über die Tuch-waaren angedeutet; sie liegen thcilweisc in der Differenz des Maaßstabs,den die Englischen Mitglieder der Jury anlegten, nicht in irgend einer