Band 
Zweiter Theil.
Seite
211
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XV. Klasse.

Gemischte Gewebe und Sbawls.

Berichterstatter: S. Weigert aus Schmiedeberg.

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Klassifikation der gemischten Gewebe und einleitendeBemerkungen.

mannigfachen Gattungen und Arten, welche uns die Ausstellungin den hierher gehörigen Geweben zeigte, lassen sich folgendermaßen ru-briziren.

Gemischte, glatte und gemustert gewebte Stoffe oderStückwaaren.

Tie Verbindung oder Mischung verschiedener Webematerialien hateinerseits zum Zwecke, ein unedleres oder billigeres Material mit einemcdleren oder tbeuercrn in der Weise zu verbinden, daß Ersteres möglichstwenig sichtbar erscheint, und daß hierdurch der Stoff einem solchen,welcher ganz aus dem cdleren oder tbeuercrn Material hergestellt ist,tauschend ähnlich wird. Es ist dieser Zweck in dem Streben begründet,Fabrikate von äußerlich werthvollcrem Ansehen zu möglichst billigen Prei-sen licferw zu können. Anderseits dient die Verbindung verschiedenerWebeinatcrialicn auch dazu, eine möglichst große Mannigfaltigkeit vonGeweben herzustellen.

Der verschiedene Nester, den die Farben aus Seide, Wolle, Leinenund Baumwolle, je nach der Beschaffenheit des Gespinnstes »nd des Materials, unter- und gegeneinander ausüben, so wie das relative Verhaltender aus den angeführten Materialien hergestellten Fäden in Beziehungauf Feinheit, Haltbarkeit, Elastizität, Eigenthümlichkeit im Gefühle u. s. wsind Eigenschaften, welche die mannigfachsten Abwechselungen und Verän-derungen in der Herstellung der Gewebe ermöglichen

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