Band 
Zweiter Theil.
Seite
229
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z. 48. Zollverein und Nordbeutschlcinb. 22s)

Seide, Roßhaar tind Velours d'Utrecht . Sämmtliche Gegenstände warenin sauberer Arbeit und guten Mustern ausgeführt.

Von Pfeifer und Ar in Meydt, waren, neben baumwollenenHosenzeugen, auch solche in Halbwolle in sehr guter Arbeit ausgestellt.

>>. Königreich Bayern .

Von den Ausstellern des Königreichs Bayern, welche gemischteGewebe zur Ausstellung geliefert haben, sind folgende anzuführen:

Gebrüder Gebhard in Hos. Von denselben waren Tücher inBaumwolle, halbwollene und ganzwollene, in Sorten, wie sie meist vonLandlcuten getragen werden, in guter Waare und billigen Preisen aus-gestellt; gleichzeitig auch fertige Gummi-Beinkleider aus Baumwolle undKautschuk -Faden bestehend.

Von Heinrich Steinhäuser in Hos wurden in ähnlichen Sor-ten, wie von den Vorgenannten, ShawlS, Tücher und halbwolleneKleiderzeugc in guter Arbeit und billigen Preisen ausgestellt.

Friedrich Lienhart jn Hof zeigte einige Stücke halbwolleneKleiderzeuge zu billigen Preisen.

Leonhard Braun in Wunsiedel lieferte einige Stücke Manilla-Damast in gefälligen Mustern und billiger Arbeit.

Durch I. I. Trendels Sohn in Kulmbach waren verschiedenehalbleinene Hosenzeuge in sauberer und guter Ausführung zu billigenPreisen ausgestellt.

c. Königreich Württemberg.

Aus dein Königreich Württemberg haben wir folgende Ausstellernamhaft zu machen, welche durch ihre Erzeugnisse einen erfreulichen Be-weis ihrer Leistungen gegeben haben. Es sind dies:

I. I. Weigle in Ludwigsburg , von dem eine reiche Sammlungverschiedener und in jeder Beziehung ancrkennenswerth ausgeführter We-stenstoffe ausgestellt waren.

Ruofs und Braeklin in Heidenheim , von welchen eine schöneAuswahl verschieden zusammengesetzter Kleiderstoffe in gefälligen Musternund sauberer Arbeit vorhanden war.

Hecht und Arnold in Remlingen zeigten halbwollene Westen-stoffe und namentlich Valencias in Seive, karrirt und bedruckt, in altenDessins und Mittelwaaren ausgestellt.

ck. Das Königreich Sachsen.

Der fabrikmäßige Betrieb der Weberei im Königreich Sachsen istanerkannt von hoher Bedeutung, und die meisten seiner Fabrikate erlangenauf dem Weltmarkt einen leichten und umfangreichen Absatz. Die Säch-sischen Fabrikate haben den Ruf großer Billigkeit bei einer geschmackvollen