239
§. 51. Belgien und die Schweiz , tz. 52. Rußland.
Bon Batin jun, und Eomp. in Paris waren sa«,'onnirteund cbinirte Barcge- und Gaze-Stoffe in neue» und schönen Stoffenausgestellt.
§. 51 .
Die Ausstellung Belgiens in den hierher gehörigen Geweben war,namentlich in Stoffen für Beinkleider, als hervorragend zu bezeichnen.Diese, in Mischungen aus Baumwolle und Wolle, auch aus Baumwolleund deinen bestehend, waren von Fabrikanten, welche gleichzeitig ganzbaumwollene und ganz leinene Gewebe zur Ausstellung brachten, in saube-rer Arbeit, guter Appretur und gelungenen Mustern ausgelegt.
Es haben in dieser Weise geliefert:
^eniaire Deseamps und Plissart, Gilson und Bossutund Lienart-Chafsaur aus Tournai ; Gebr. Eattcaur ausBrüssel ; Petit Noöl, Lerouge, Temyttenacre, M. Dujardinund Terrein und Eomp. aus Mouseron; ferner G. Catteaur, L.Schclstraetc und I. Baudcnberghc aus Eourtray. Kleiderstoffe ausBaumwolle und Wolle, sogenannte TartanS, Napolitains, Fantasie-Flanelle, waren wenig von Bedeutung vorhanden. Das beste hierinAusgestellte war geliefert von:
I. F. dc Cuyper und Iansseus, dc Decker aus St. Molas.Bon Ersterem waren auch einige Eremplare in wollenen Tüchern, Plaids,geliefert.
Bon I. B. Dietcns in Brüssel waren gedruckte Shawls ausMusselin und Merino in gewöhnlicher Mittelwaare ausgestellt.
deren industrielle Bedeutung in anderen Klassen der Ausstellung ge-nügende Würdigung erhalten hat, zeigte uns in gemischten Geweben nichtsvon besonderem Interesse. Die wenigen hierin ausgestellten Stoffe ge-störten zu den ordinären und mittlern Sorte», wie sie zu gewöhnlichenBekleidungsstücken in 'Anwendung kommen, und nur für den innern Bcrbrauch eine Bedeutung haben.