454 XVII. Klasse. Papier , Buchdruck und Buchbinderarbeiten.
zweite mit mehr Einzelheiten, selbst mit den Namen der kleinsten Orte, sodaß selbst die Karavanenzüge aus derselben angegeben sind. Die Treff-lichkeit der Leistungen unseres Landsmanncs fand den Beifall allerSachkenner.
Kling er (Nürnberg ) Erd- und Himmelsgloben in verschiedenenGrößen von l 3 bis 6 Zoll Durchmesser. Hinsichts der Reliefkartenvon Dickert und JonghanS und Venator verweisen wir auf dasoben Tb. I. S. 231 und Tb. II. S. 413 Gesagte.
III. Oesterreich.
Riedl von Leuenstern (Wien ) Mondglobus. Ziebermayr(Gratz) Ehronoglobium und einfachstes Planetarium; letzteres sehr un-vollkommen.
Gosselin (Paris ) hatte einen 3 Fuß Himmelsglobus, einen ErdglobuS mit sphärischer Bedeckung, um den Wechsel von Tag und Nachtzu zeigen, ausgestellt. Eine HPImera arniillari« nach dem Eopernikani-scheu Svstcm; Gco- und llranoramcn, als Lampenschirme zu benutzen.
Detouche und Houdin (Paris ) hatten unter anderen Gegen-ständen einen großen Apparat, von Guenal erfunden, ausgestellt, wel-cher die Bewegung der Erde um ihre Achse und deren Neigung, den Um-lauf um die Sonne und gleichzeitig des MondeS wn die Erde vcrsinnlicht.Auf einem großen runden Tische läuft um die Sonne, welche durch einein der Mitte desselben aufgestellte Lampe dargestellt wird, die Erde, eineKugel mit Achse, welche sich auf einem kleinen Wagen befindet. Innerhalbdesselben ist ein Uhrwerk angebracht, welches die Drehung der Erde, dieBewegung des Mondes um seine Achse und um die Erde, so wie deSganzen Wagens auf dem Tische um die Sonne bewirkt. (Der Apparatist beschrieben im Hüllet!» cle la Kociete ck'LncoursAemeiit 1848. paA.745. 1851 pag. 10.) Aus Bauerkeller's Prägcanstalt in Paris erhabene Städteplänc. GaaS d'Agneu Karten für Blinde.
Brown (Schärbeck bei Brüssel ) ein Globus. Van Sehende!(Brüffel) eine Zeichnung nach dem Prinzip der beschreibenden Geometrie;Darstellung eines Hauses von oben berabgesehen, mit Plattform, allerleiFiguren und Gegenständen auf derselben.
VI. Schweiz.
Schneit er (Tavannes, Kanton Bern ) und Scholl (St. Gatten)haben, der Erste eine Karte der Schweiz , der Letztere ein Relief von demAppenzeller Gebirge (das Sentisgebirge) in einem Flächenumfange von130 Quadratmeilen, geliefert. Die plastische Masse zu dem letzteren istdes Künstlers Erfindung. Schneider Relief der 'Jungfrau. Masset