480 XVIII. Klasse. Farben, Muster, Färberei und Druckerei.
Blauholz. 34,690 Ton. 21,240 Ton.
Krapp. 100,223 Ctr. 92,925 Ctr.
Krappwurzel. 161,637 Ctr. 202,088 Ctr
Sumach. 12,929 Ton. 12,025 Ton.
Terra japonica ... 4,585 Ton. 4,783 Ton.
Valonia. 12,526 Ton. 10,639 Ton.
Nachstehente Tabelle zeigt die Cinfuhr von Farbstoffen undBleicherei -, Färberei- und Druckerei-Materialien für den Bedarf derFabriken und des sonstigen Farbenverbrauchs in den verschiedenen Häfender Vereinigten Staaten Nordamerika's in den Jahren:
1850 1851
Pfund.
Werth.
Pfnnd.
Werth.
Doll.
Doll.
Indigo.
. 1,619,461
903,031
1,003,284
675,807
Färber-Waid.
79,676
3,070
43,693
1,299
Gebr. Elfenbein u. dgl. Knochen . .
122,546
2,752
2,600
251
Alan»..
. 352,347
7,656
978,459
16,822
Eisen-Vitriol.
575,531
4,022
113,44»
969
Blauer oder Römischer Vitriol . .
322,927
16,500
2 l 0,726
1l,98l
Chlor-Kalk.
. 6,192,173
>75,628
5,354,143
161,676
. 33,071,749
714,718
40,129,586
867,958
Schwefelsaurer Baryt.
. 2,62l,7>4
15,309
2,342,950
16,129
Ocker, trockener .
. 1,486,169
12,428
2,204,949
19,015
Bleiglättc.
2,874
90
7,6 lO
365
Bleizucker.
289,062
18,897
785,796
53,817
Andere Farbstoffe .
—
6,487
—
48,452
Gesauimtwerth der Einfuhr . . .
1,880,588
1,874,74 l
Davon kamen aus Großbritannien .
1,318,600
1,327,722
- - andern Staaten
561,988
547,019
') s. oben Th. I. S. 46».
Bergl. guch P
olytechnische
1852. I. Quart. S. 12».
§. 97 .
Substantive Farben, Schwärzen und Tuschen.
Farben für Holz - und Stuben - Anstrich und ähnliche Zwecke wer-den meist aus Mineralsubstanzen, Bleiweiß, Mennige, Ocker, Bergbraunu. a., neuerdings auch von Zinkweiß , — über welche Substanzen unddie mit ihnen bereiteten Farbstoffe bereits unter den Chemikalien berichtetist Z — bereitet, indem man sie zu Oelfarben mit Leinöl und Terpentinbis zur Dickflüsstgkeit anreibt.
Die Farben für die künstlerische Oel - und Aquarellmalerei werdenmit mehr Sorgfalt zubereitet. Von neuen Fortschritten in diesem Zweigekann Folgendes erwähnt werden.
Die im dickflüssigen Zustande zu versendenden Farben dieser Artwurden früher gewöhnlich in kleinen Schalen oderFläschchen, die trockneren