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tz. 128. Handschuhe.
von Rcdgravc (Nr. 164), welcher ein Sortiment derberer Waaren,darnnter auch aus lohgarem Leder, und von I. Ferkins und Eomp.(Nr. l (i 4 >, die neben Sorten aus alaungarem Kalbleder auch schöne Hand-schuhe aus seinem Französischeil Glacelcdcr und mannigfachen andernStoffen nach eigenthümlicher Zuschnittsweise geliefert haben.
Bon den Einsendern aus Acovil und seiner Nähe heben wir heraus:Th. Ensor auS Milborne Port (Nr. 185), dessen Fabrikat in den halt-baren Sorten von Ziegen-, Kalb- und Wildleder bestand. Für eine Ein-richtung der Handschuhe, wonach diese in der Fläche der linken Hand eineGeldtasche enthielten, hat er die bedeutenden Kosten eines Patents ver-wendet. E. Whitby sän. (Nr. 186) hat eine interessante Reihenfolgevoll Proben der Bearbeitung von Handschuhledcr bis zu dem fertigen Fa-brikate vorgelegt und ist seiner feinen Waare aus Schafledcr wegen prä-miirt worden. E. Moncy (Nr. l 89, aus Woodstock hat gleichfallsgute lind sauber gearbeitete Waare in feinem Schaf- und dem besten Wild-leder geliefert, worunter Daliienhandschuhe aus Rehkalbfellen sich aus-zeichnen.
Aus dem Zollverein hatten acht Fabrikanten Handschuhwaareneingesendet. Berlin , wohin die Fabrikation der Glacehandschuhe seit demEnde des siebzehnten Jahrhunderts durch Refugies gebracht ist, liefert ge-genwärtig in den sogenannten Französischen Handschuhen noch nicht densehr bedeutenden Bedarf des Platzes, was namentlich in dem Mangel derfeinern Ziegcnfellc seinen Grund findet. Die ausgestellte Waare ließ anSchönheit, Farbe und Form nichts zu wünschen. Die Mehrzahl der Aus-steller verarbeiten neben Glace - auch Wildleder. Durch sehr elegantesFabrikat zeichnete sich die Ausstellung von G. C. Wolter (Nr. 180)auS, welche aus inländischem Lamm- und Ziegenleder neben kurrentenArtikeln von 4s- Rthlr. das Dutzend ab auch die feinsten Nummen, darun-ter Ballhandschuhe im Preise von 22 Rthlr., enthielt. S. Plehner(Nr. 179) hat schöne Sorten diverser Herren- und Damcnhandschuhe inZiegenleder, darunter auch solche nach der neuern Französischen Weise, mitnur einer Hauptnaht, geliefert; die Waare erschien durchaus prciswürdig.H. L eh mann (Nr. 138) Hai in geringerm Umfange Proben seines Fa-brikats eingesendet, vornehmlich Hcrrenhandschuhe in Wild- und Glace-leder, auch in Wollcnstvffcn, darunter sehr fleißig ausgestuppte Waaren.Das Fabrikat von F. Schneider (Nr. 185) in PotSdam von Lamm-und Ziegenleder-Glace-Handschuhen war von gewöhnlicher Qualität.Chr. Bartfcld (Nr. 188) aus Posen hat neben andern Artikeln derHandschuhmachern, als Reithosen und Hosenträger, auch derbe wildlederneHandschuhe ausgestellt, welche weniger auf Eleganz als DauerhaftigkeitAnspruch mache». Die Fabrik von Wahlen und Schmidt in Köln (Nr. 400) hat ein reiches Sortiment in Glacehandschuhen, die sich durchMannigfaltigkeit und Schönheit der Farben auszeichnen, ausgestellt.
Die Union äe (lanterie lrmwinse in Luremburg repräsentirt die be-
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