Haszle.& wyssenburg:Kleiner haufftschlecht dengrossern.Grosser adelvmbkommen.
Das dritt buchecxlijgerten vff das trungenlichst, daß sie wolten ansehen je mergliche not vnnd ge-ferlichkeit vnnd ein hilff in grosser eyl zu schicken, dan die sach kein verzuglei-den mocht. Sielender sprachen. Sie weyl man den fründt in nöten spürt, somüssen jr vns als fründ spüren, vnd vff solichs schickt ein jedesland 300. man.Zu den selbigen kamen die von Haßle mit 300. mannen, vnnd der Herr vonWyssenburg mit denen vor Siebenthal, auch bey dreyhundert manen. Vndals sie ghen Bern kamen, giengmenglichem die augen über, dan die drey len-der waren Hen von Bern domals nit verbunden. Zu Loupen in der statt la-gend von Bern / heer Hans von Bübenberg ritter der iunger hauptman/ herrAnthoni von Blanckenberg ritter vn sechs hundert man von Bern . Sie her-ren vor der stattliessen in Lissen acht tagen manchen stürm thün an die statt,do gegen die von Loupen vnd der zusatz von Bern sich ritterlichen wereten.Sie von Bern machten zu jrem Hauptman herr Rudolfen von Erlach, soonlang hie vor von dem grauen von Ludow kommen, vnd wie wol er sich ent-schuldiget, ward er doch erbetten daß er die Hauptmanschafft an sich nam, sofer sie im gehorsammen wolten, zeigt an wie er in sechs feldschlachten gesehen,daß aß weg der kleiner hauff den grössern überwunden, vnd das von wegender gehorsame. Als nün sich die vo Bern gerüstet samptjrem hauptman demvo Erlach vn herr Hansen von Bubendorff dem eltern, ritter vnd Schult-heissen, dar zü der adel in der statt, zugen sie mit Len gedachten jren helffern,auch denen von Solothuͤrn, so inen zu geschickt achtzehen heim, vff Loupenzu. Vnd als das die herten vernuͤmmen, machten sie auch jrordnung vn schliͤtgend vil zu rittern. Vn̄ als es kam zu der vesper zeyt, theten sich die von Bern an ein rhaͤm nach zusammen, aber die drey lender begerten, daß sie mit den reisi-gen züschlahen verordnet würden. Sas ward jnen verwilliget, worden auchgnen zuͤgeben die reisigen von Bern vnd Solothřrn. Nach dem die vö Bern zu fuß die ordnung gemacht, redt einer zu dem Hauptman, heer es wychen etlichhinden ab. Sprach der hauptman. Es schadt nichts, die spruwer stieben vondem kernen. So mit zügen die von Bern an hin fur vnnd schluͤgen das fuͤßvolck vnnd die von Fryburg . So ward zu beiden theilen manlich gefochten.Sie herren waren mütig vnd je Hauff gros vnd wol gerüst, so stritten die vonBern siirjre sün/ brüder vnd vatterland. Nach langem schlahen trungen dievon Bern durchjrefyend vnnd eroberten der fyenden paner. Bald darnachtrennet sich der hauff des fuß volcks vff der Herren seyten vnd weich zu ruck. Insolichem kam einer vnd zeigt an, wie der reisig züg vff der herren seyten vnnddie vor lender noch streng gegen einander stritten, Les halb wendten sich die vonBern / kamen plends zü den drey lendern/ schlugen auch an den reisigen zeug/des halb die herren wychen müsten, vnd was von welschen landen eylet baldhinweg ob der statt Loupen, was aber von Teutschen land was eylet hinweginwendig der statt Loupen, wan die reisingen von Bern vnd Solothuͤrn hengren hinach so vilsie mochten. In disser schlacht kamen vmb graue Hans vonSophoy graue Ludwigen sun von Sophoy vnd herr in der Math, graueRudolff von Lidow/ graue Eberhard von Valendis, vnd sunstrutter vndedelknecht, des gleichen fuß volck ob vier tausent. Es wurden erobert sechsvnnd zwentzig paner vnnd fänlin. Herr Peter von Arberg was den hüten züverordn et