RonswaldVon den lendern AfricedelvijSambales/ haben die vierfüssigen thieren kein oren. Wan findt auch mon-stra Cinomolgi genant, die haben lang meiiler wie die hund, vnnd das cor-pus ist formiert wie ein menschen leyb, Wan findt auch andere, die werdenArtapathiten genant/ die ghan auff allen vielen gleich wie die thier. Weyterfindt man Camelopardalen, die seind am hals den rossen gleichförmig/ habenein haupt wie ein kämel thier, vnd fuͤß wie en ochß. Ein ander thier heißt Hi-stris/ ist eim, gel gleich/ hat vil stachelen, vnd wan im die hund auff setzig seind,wirfft es die stacheln von im vnd schedigt die hund gar übel. So wirt auchgefunden der sogel Hegasus der hat auff seinem kopfforen wie ein roß, vnndsunst ist er eim andern fogel nit ongleich. Ein ander sogel Trogopa genant,hat ein haupt das ist gewaffnet mit Hörnern gleich wie ein widder. Es laufftauch Libya vol affen. Bey den Garamanten ist ein Brunn/ der ist bey tag grimmkalt, vnd bey nacht gantz heiß. Es hat Africa Basilisken vnd Catoblepen,das seind kleinethier vnd tödten den menschen mit blossem gesicht. In sum-ma/ Africa Brungt alwegen etwas news, vnd hat mereetthedlicher dan nutzli-cher thier. Sarumb auch Salustius schreibt, das die thier in Africa mere menschen vmbbringen dan die kranckheiten.Von dem StraussenIsser so gel halt sich fast in Africa , ist wol gefidert, wirt aber nit do mitgefürdert zu fliegen sund zu lauffen. So er von den jägern verfolget wirt,nimpt erstein mit den fuͤssen vnd wirfft sie hindersich in die feynd. Itemgleich wie der Helffant vnder den vierfussigen thieren, vnd der Crocodil vnder den waͤßrigen, auß einem kleinen iungen ein grosthier wirt, also vnder denföglen wirt der Strauß ein gros thier auß eim kleinen ey. So man dissen fo gelabthút, findt man gemeynlich in seinem magen stein, vnd etwan eysen, die soller verzeren so sielang bey im ligen. Er nistetim sandt, vnd ist so gros, das erauff seinem breyten rucken tragen möcht ein jung kindt. Es ist gar ein ver-geßlich thier, so baldtes die ex gelegt, vergißt es jr vnd kompt nit zu jnen, bißdie jungenn Straüßlin haͤrfur kommen, die im warmen sandt außgebrüttetwerden.Von Helffanten.Wennigreich Senega findt man mancherley thieren, besunder vilschlangen/ deren seind etlich gifftig, etlich nit gifft g. Sie haben nit fuͤßwie ander schlangen/ siinder flügel zweyer fuͤß lang. Etlich seind so grosdas sie schaff vnd geyssen fressen. Van findt auch in dissem land vil Helffanten/ vnd die werden nit zam. Sie thſun dem menschen nichts zu leyd/ man er-ziirn dan sie. Vnnd so sie erziirnt werden, nemen sie den menschen mit jremrüssen vnd werffen in in die höhe, das er von dem fal sterben muͤß. Sie könnenden ruͤssel hinyn ziehen/ vnnd weyt wider herauß lassen, vannd mag inen keinmensch entlauffen, solich weyte schritt thün sie, wan sie schon langsam ghan. Siegeleben von den blettern vnd früchte der Baumen/ diesie auch zerzerren, so weytsie mit frem rüssel reychen mögen. Sie halten sich gern in den dicken welden, vndhaben
hörenactum
ehr