schlichen Auftritten des Volks mit den Picken,und dem öffentlichen Ruthenpeitschen der Weiberin vier Kirchen erzählte, weil sie sich geweigert hattenbei geschwornen Priestern Messe zuhören. Ehe unsereGesellschaft zu Ende war, kam, -so schnell nach demTod unsers Kaisers Leopold, die Nachricht: daßEdelleute in Schweden den Cvmplvtl machte» ,ihren König zu ermorden. Was für VerderbnisEdelleute die sich immer besser als andre Menschendünken, Mörder, Meuchelmörder! So viele Ver-schworen ! Da wird man stumm, schauert, undbittet Gott um Gnade und Tugend für sich, unddie übrige Lrdenkinder:
Habe ich je Wechsel der Ideen und Gefühleerfahren, so war es mir den Ideen, welche mich ge-stern Abend nach Hause begleiteten bis zum Schla-fengehen , und noch lange beschäftigten, neben de-nen welche eine Bitte det guten Madame Hernault in mir hervorbrachte. Sie wollte ohne an-ders daß der geschickte und schätzbare Künstler HerrBolome mein Portrait für meine Tochter Louiseverfertige, und ich mußte heute früh mit ihrnach Hause um das Bild anzufangen. Die Veran-staltung war so allerliebst, daß ich ehender diese alsmein Gesicht in einem Gemäld zu sehen wünschte