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und welktest mit ihr im September. O wie schönwaren alle meine Hoffnungen , wie trauervoll ihrVerlust. Ich fühle es auch bei der Freundschaft,bei dem herzlichen Gefühl, mit welchem ich Hoch-achtung , Liebe» Dankbarkeit, und Theilnahmegebe.
Ich war in der leiten Gesellschaft , bei St.Germain, sah den edlen Greiß, seine würdige Fa-milie, Frau von Bercher, und meine über allenAusdruck theure Frau von Coccelle das letztem«!.O wer in meiner Seele gelesen hatte, würde zu-frieden gewesen seyn, würde gerne das Amt über-nommen haben für unch zu sprechen. Edle Fami-lie voll verschiedenem Verdienst! der Himmel gießeSeegen auf deine Tage, auch um meinetwegen ,«m der Freude wegen, die ich hatte , eine solcheFamilie zu kennen, und wegen allem , was ihreTugenoen und Güte für mich waren. Ich konnteohnmvglich sagen: ich sehe sie'nicht mehr! Ich schrieban Frau von Corcelles. Den vierzehnten be-suchte ich noch die holde Frau von Arlens , einegebohrnc von Constant, auf ihrem Guth an demUfer des Sees. Sanfter Geist und Liebenswürdig-keit, macht das Wesen dieser Frau aus. Das Land-haus , die Anlagen an dem Abhang, einerseits