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Erinnerungen aus meiner dritten Schweizerreise : meinem verwundeten Herzen zur Linderung vielleicht auch mancher traurenden Seele zum Trost geschrieben / von Sophie von La Roche
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nen Roman von Laura zurecht, gelegt , um mireinen Geschenk damit zu machen. Ungern trennteich mich von dieser Familie. Ich umarmte »och Herrnvon Consiant auf der Landstraße, indem er mirbegegnete, da ich zu meiner Salchly zum letz«ten Mittagessen eilte. Aus ihrem Fenster sah ichdas letztemal die Gegend von Genes, Nyon, Gen-tont, Rolle, Aubonne, Vevay, wo ich edle gurrMenschen kenne. Seegen ruhe auf ihren Tagen,und Frieden in den schonen Gefilden. Weinetheure erste Freunde le Vade, edle gute FrauGenrralin von Eclach! die ich zu wenig suchte.Chandieu ! ehrwürdige Frau! o wie. unvollkom-men ist Erdenleben, Erdenfreuden und. Hossnung.Den fünfzehnten Aprill abgereist über die Hohegegen Jverdun, von wo ich noch einen Ilick .ge-gen.den See und der Gegend werfen konnte. MeineTrauer und.Nachdenken, sagten: zum lezteumalsehe ich siel. Den meisten Theil des Weges, klagteunser, durch die Reize der User des Genfer Seesverwohntes Auge, über die rauhe, schlecht ange-baute. Gegenden. Doch bei O.rbe bauchte es michsehr.angenehm. Aber wir kamen nicht durch dieseStadt, sondern blieben zur rechten gegen Jver-dun, wo endlich der Anblick von dem lieblichen