sah und hörte nach vierzig Jahren Abwesenheitdie nämlichen Sitten und den nämlichen Ton,welche damals mein Vaterland beherrschten. —Gute Menschen! bleibt so, und Gott gebe euchallen immer einen Pfarrherrn, wie Firnhaber zuAltingen, der euch euren Stand und Beruflieben lehre, denn nur dadurch wird wahres /Glück gegründet.
Mannheim. Ein glücklicher Ruhetag, an ^dem ich die Familie von Groschlag gesehen, und lden Hofmaler Langerchöfel mit seinem muntern ^Geist von Kunst und Litteratur sprechen horte. H
Das Ohngefähr brachte Hofrath Krämer in ^den Gasthof, wo wir wohnten, und dieser er- izahlte mir, als eine Art von Trost über denVerlust meines Sohnes: Daß vor zwei Tage»eine Mutter in Mannheim' einen Sohn im Duellverlor, und der zweite abreiste, den Mörder sei- !nes Bruders aufzusuchen, und seinen Tod zu °rächen. — Mußte ich mir nicht sagen: Daß ^es sonderbar ist, baß ich bei dem Anfang und ^Ende meiner Reise Mütter treffen mußte, welcheerst kürzlich blühende gute Söhne aus eine un-glückliche Weise verloren. .