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Achter Band.
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Frankreich. Revolution in England.

Jakob indessen fürchtete nichts. Er schlug selbst den vonLudwig XIV. ihm angebotenen Beistand aus. Die Nation, ihrerFreiheit durch seine Edikte beraubt, eingeschüchtert durch seineStrenge, im Zaum gehalten durch eine starke Waffenmacht, undbei der gesteigerten Schärfe der Polizeiaufsicht zu jeder freienBewegung unfähig, ja selbst der Frciheits-Gcdanken fast schonentwöhnt, bot ihm das angenehme Schauspiel asiatisch-todterRuhe und Unterwürfigkeit dar, das beiß ersehnte Ziel derStu arte. Der Thron, auf den Grundsäulen der absolute» Gewaltbefestigt, schien außer Gefahr der Erschütterung. — In diesemAugenblick stürzte er ein.

Am Z. November des Jahrs 1688 landete der Erbstatthaltermit einer mäßigen Heeresmacht an Englands Küste. Eine Erklä-rung hatte er vorausgeschickt, worin er die Beleidigungen auf-zählte, welche der König wider die Nationalrechte sich erlaubthatte. Daher gedenke er „ach England zu kommen, bewaffnet,um gegen die bösen Rathgeber des Königs geschüzt zu seyn, dochnur in der Absicht, um ein gesezmäßiges freies Parlament zu be-rufen, welches die Sicherheit und Wohlfahrt des Staates bera-then, die Rechte der Unterthanen auf unbestreitbare Weise ftst-sezen, und zugleich die ächte Geburt des Prinzen von Walesuntersuchen solle. (Denn der Haß gegen diesen Prinzen hattedem Märchen von dessen Unterschiebung großen Credit gegeben.)

In kurzer Frist erklärte sich der hohe und der niedere Adel undauch das Volk in vielen Grafschaften für den Prinzen. Selbstdie Armee, vom allgemeinen Nationalgcist fortgerissen, zeigte die-selbe Gesinnung. Die Lords Colchester, Lo Velare, Corn-bury u. a. gingen mit ihren Truppen zum Prinzen über. Auchder berühmte Lord Churchill (nachmals Herzog von Marlbo-rvugh), durch des Königs Gunst vom Pagen zum Pair erho-ben, verließ seinen Gebieter, mit ihm der Herzog von Grafron,Karls li. natürlicher Sohn, und Andere. Der König, durch sol-chen Abfall erschreckt, zog sich eilig von Salisbury zurück ge-gen London. Da verließ ihn auch sein Eidam, der Prinz Georgvon Dänemark und dessen Gemahlin, die Prinzessin Anna,deS Königs geliebteste Tochter, nicht minder der junge Herzog vonOrmond, jener von Sommersett, und viele mehr, täglich

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