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Achter Band.
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tlL Viertes Kap. Spanischer Successionskrieg.

Interessen seines Hauses, so wie für jene Europa's zu verbünden.Auch forderten wirklich die Seemächte von Frankreich eine Bar-riere sich die Sicherheit Hollands und eine billige Genug-thuung für Oestreich; als aber beides verweigert ward, soschlössen sie eine Allianz mit dem Kaiser im Haag '), doch nurzur Erreichung solches doppelten Zweckes.

§. 3.

Desselben Ausbreitung.

Um diese Zeit ') starb der enthronte König von England,Jakob ll. Der König von Frankreich, aus falscher Groß-muth und, wie man sagt, bewogen durch Weibcrrhränen, er-kannte den Sohn des Verblichenen, der sich dann Jakob ill.nannte, als König von Großbrittannien, gegen die ein-müthige Stimme des Staatsraths, so wie gegen die einleuchtend-sten Gründe der Klugheit. Die englische Nation, bisher zumFrieden mit Frankreich geneigt, athmete sofort Krieg; und einneu berufenes Parlament bewilligte die dazu nöthigen Subsidieugerne. König Wilhelm zwar starb noch vor dem Ausbruchedesselben 2); aber der Eifer, womit er bis zum leztcn Augenblickedie Rüstungen betrieben, ging auf seine Nachfolgerin, die KöniginAnna oder deren Ministerium, über; und es erklärten jezt aufeinen Tag ^) England, der Kaiser und das Reich den Kriegan Frankreich, welches selbst schon früher denselben an Hollanderklärt harte °).

Unter die enger Verbündeten des Kaisers war schon am An-sang des Jahres °) der neue König von Preußen, Fried-rich l. Kurfürst von Brandenburg getreten, dankbar fürdie von Leopold ihm gewährte Anerkennung solcher könig-lichen Würde'), wodurch, nach der noch nnerloschencn Meinungvon der besondern Majestät oder Machtvollkommenheit eines

1) 7. Sept 2) 6 Sept 3) 8. März 1702.

4) 15. März 1702. 5) 22. April. 6) 20. Iän. 1702.

7) Am I8ten Zänner 1701, sezte der Kurfürst sich Selbst bie Kroneaul'S Haupt, toch nur in Folge kcr hiezu vom Kaiser bereits erhaltenenZustimmung.