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des siebenjährigen Krieges.
Jezt zog sich das Gewitter nach Sachsen. Dann von sei-nem festen Lager bei Torgau aus, hoffte das Land zu behaup-ten. Aber Friedrich, den Werth von dessen Besize kennend,wägte darum noch eine große Schlacht. Bei Torgau ward siegeliefert eine der schrecklichsten des Krieges. Nach anfangszweifelhaftem Glück hielt der tapfere Ziethen durch sein zwarverspätetes, aber'desto furchtbareres Erscheinen den Sieg bei denPreußischen Fahnen fest. Ausser dem Bezirk von Torgauund Dresden bis Böhmen blieb den Oestreichern kein säch-sisches Land.
Des Schwedischen Krieges zu erwähnen, ist fast unnöthig.Schwache Einfälle von Stralsünd aus, wenn die Preußen ent-fernt stünden, und schmählicher Rückzug dahin, sobald diese nahten,dies ist die einförmige Geschichte eines jeden Jahres.
Die Franzosen unter dem geschickten Broglio, Castriesund dem Prinzen Xaver von Sachsen waren in diesem Jähreglücklich. Der Herzog und her Erbprinz von Brau «schweigverloren zwar nicht an Ruhm, doch an Land gegen die überlegenefranzösische 'Mächt. Hessen/ein Theil Hänffövers mit Gör-st in g e n unh anderes mehr bl^cb in der Feinde Gewalt.
§. 1 , 5 . '
Fortsezung.
Der König von Preußen, nach so langwieriger, unerhörterAnstrengung, begann zu ermatten. Der Feldzug von 1761 ^ver-kündete.durch die Schwäche seiner Heere und durch die blose Ver-theidigungs-Rolle, die er übernahm, solche Ernnattung. Oestreichund Rußland seztcn ihre alten Angriffe, auf Sachsen undSchlesien fort. Aber der bedächtliche Dann, welcher nebst derReichsarmee in dem ersten dieser Länder stand, handelte so wenig,daß Prinz Heinrich von Preußen mit geringer-Macht..ihmdie Wage hielt. In Schlesien aber, allwo Friedrich mit50,000 Mann die mehr als doppelt so starken Oestreich er undRussen unter London und Bntturlin abwehren mußte, be-wies er zwar durch meisterhafte Stellungen und Märsche seineKriegskunst; aber er erfuhr den doppelten Schlag: daß, nachdem
t) 3. November.