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Achter Band.
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des siebenjährigen Krieges.

Aber Quebec, als herrliche Frucht seines Sieges, wurde sofortvon Saunders eingenommen. Im folgenden Jahr fiel auchMontreal. Ticonderago, Crownpoint, das Fort Nia-gara waren schon früher gefallen; alles wich der brittischen Macht.Vergebens sandte Frankreich neue Flotten und Heere nachAmerika, sie wurden geschlagen, ganz Canada war erobert.

Auch in Westindiey war der Britte siegreich. Guade-loupe und später auch Dominique, das reiche und starkeMartinique 2), auch Grenade, St. Lücic und St. Vin-cent wurden erobert.

Kein Wclttheil blieb »«betreten von den siegenden Britten.Die französischen Besizungen in Afrika, am Senegal und aufder Insel Goree fielen schon 1758 in ihre Gewalt.

Aber die empfindlichsten Schläge — und deren Wirkung sichnach allen Weltthcilen erstreckte — erfuhr Frankreich in deneuropäischen Gewässern. Eine entworfene Landung in Irland,wozu unermeßliche Znrüstungen gemacht worden, verunglückte ganz.Boscawen nahm oder zerstörte an der Küste Algarbiens dieFlotte des Admiral de la Clue, welcher aus dem Mittelmeerzur Verstärkung der Brester Flotte heransegelte, und die lezteerfuhr dasselbe Schicksal durch den Admiral Hawke in der Bayvon Quiberon^). Dadurch wurde Thurot, welcher inzwischenauf Irland gelandet, zur Heimkehr genöthigt; aber er entrannmit seinen Schiffen dem englischen Dreizack nicht.

So tief herab kam die französische Seemacht, daß, als dieVritten die Insel Belleisle angriffen^), die Franzosen von derbenachbarten Küste der Eroberung zusehen mußten, weil die Schiffemangelten, ihr Heer dahin zu übersezen.

§. 18 .

Der Bourbonische Familienpakt.

Das Auftreten eines neuen Feindes sollte Englands Kriegslastvermehren, und bereitete ihm nur neue Triumphe.

Der K. Ferdinand VI. von Spanien hatte 1758 den

2) 1759.

4) 1759, 20. Nov.

A) 1762.5) 176l.