ten der Gräfinn von Straßbcrg los. GlavuS, dessen Freyheitund politische Lage noch weit unentschiedener waren, vertrug sich,1572, mit dem Stifte Sekingen über die damahligen Rückstände,anerkennt das Recht der Aebtissinn, Richter, jedoch aus demLande, zu wählen, u. s. f.
Basel zeichnete in diesen und den nächst folgenden Zeiten sichdurch groß« Regsamkeit aus. Ungeachtet der Reibungen im In-nern behauptete die Stadt sich nicht nur gegen den Bischof,sondern sein Ansehen verminderte sich ungeachtet augenblicklicherVortheil« immer mehr. Als 1576 Herzog Leopold als Pfandinn-haber der kleinern Stadt seine Fastnachtspiele in die größere hin-über ausdehnt«, und der Uebermuth der Herren die Bürger zuGewaltthätigkeiten reizte, büßte die Stadt ihren Mangel anfestem Zusammenhalten durch einen nachtheiligen Frieden mitOesterreich. Doch gab ein gefährlich scheinendes Bündniß desRathes mit dieser Macht, 1579, dem Bürgerfinne neue Re-gung. — In den noch »„bevölkerten waldichten Freyberg führteBischof Jmer von Ramstein neue Ansiedelungen ein.
Gleich wie das Ansehen und der kriegerische Ruhm der EidS-genossen stiegen, so fing man auch je länger je mehr »n, Gefallenzu finden an freyerm Leben. 1575 traten ungefähr 5ooo dersel-ben in den Sold der Bruder Galeaz und BarnabaS Visconti,Herren zu Mayland, veranlaßten dadurch zwar nicht da» erste,doch aber daS erste größer« Beyspiel einer länger» Hingebung fürganz fremde Zwecke, und dienten, ungeachtet der Abmahnungendes Papstes Gregor XI, einige Jahre lang gegen diesen und denMarkgrafen von Ferrara.
Hoch über den andern Herren des Landes standen die Her-zog« von Oesterreich, welche die Lehensherrschaft Thun, Burg-dorf und Oltingen von den Grafen von Kyburg erkauften, undder Graf von Savoien (AmadeuS VI). Beyde beobachteten indiesen schwierigen Zeiten als kluge Regenten gegen ihr Volk,vornehmlich gegen die Städte ein mildes Verfahren, und ertheil-ten den letzter» Begünstigungen. — DaS Neichsvicariat oder die