Band 
Erster Band.
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und endlich ,'n regellose Flucht. Unter ihrem Gedränge stürztedie Drücke bey Wesen zusammen. Mehr als 3000 Mann, 183Ritter und Edelknechte unter ihnen lagen auf dem Schlachtfelde,»der sie fanden im See und im Flusse den Tod. 1800 Harnischeund ii Hauptbanncr fielen in die Hände der Glarner, und derRaub wurde wieder gerettet. Von den Siegern starben 55 denschönen Tod für da- Vaterland. — Die Bitten und die großenAnerbiethungcn trauernder Verwandten, auf dem Schlachtfeldeein Kloster bauen zu dürfen, verweigerten nachher die Glarner,weil sie besorgten, dasselbe möchte die besten Grundstücke an sichbringen, Fremden Einfluß verschaffen und selbst einen solchen ge-winnen.

Die Berncr, mit den Solothurnern vereinigt, griffen Bü-ken und Nydau, die zwar Ocstcrreichische Besatzungen hatten,doch aber dem Herren von Couch gehörten, an, eroberten beydeStädte, nach starkem Widerstände auch das Schloß Nydau. —-Einer nachdrücklichen Belagerung der EidSgcnossen, bey denenendlich auch die Berner eintrafen, widerstanden die Tapferkeitder Bürger zu NapperSweil und eine zahlreiche Besatzung. EinenEinfall der Einwohner deS GastcrS schlugen die Glarner siegreichzurück. Bey der alten RegcnSbcrg büßten die Züricher ein,schwerer noch die Zuger bey Hünenberg; daher der Nahme Tod-tenhalden. Oeftere, von Brand und Raub begleitete Züge mach-ten bald einzelne, bald mehrere Orte durch den ganzen Aargauund in die nahe an Zürich grenzende Kyburgische Landschaft.Einen großen Raub höhlten die Werner und Solothurnec indem entfernten Frick.

Nach ununterbrochenen Feindseligkeiten von mehr al» 13Monathen, als die Eid-genossen bereits die Folgen der Theurungempfindlich fühlten, gelang es einigen Reichsstädten, einen Waf-senstillstand oder Frieden, wie man ihn hieß, auf 7 Jahre zubewirken, M welchen die Berncr nur »»gerne einwilligten. —Den Eid-genossen mußten die wirklichen Eroberungen überlassenwerden. So behielten die Berncr Buren, Nydau, Untersten