Band 
Erster Band.
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Und verdiene» weniger Schonung, als der erklärte Feind. —Man beschloß, eine besondere. Abtheilung der Nachhuth soll die-ttnigen niederstoßen, welche plündern, ehe die Schlacht entschie-den ist; die Beute soll gemeinschaftlich seyn. Ludwig XI schmei-chelte, bath sich von den Herren Eidsgenoffen Hülfe auS, wenn" von, Herzoge sollte angegriffen werden, verhieß, jedes Schick-mit ihnen zu theilen. Zögerten die Zahlungen an die Orte,s" wurden dagegen die gewonnenen Magistratspersonen richtig

bezahlt.

Im Januar 1475 eroberten Bern und Freyburg Jllingen, wel-ches Petern de la Baume, einem Anhänger Carls, zugehörte. DieBesatzung wurde geschont. Die Landschaft Plaffeyen ergab sichu>i Freyburg. Für die wiederhohlte Aufforderung des Kaiser»U» die Eidsgenoffen, daß sie zum Entsatz« von Nuys mitwir-ke» sollten, zeigte nur Bern Bereitwilligkeit; aber den Rath-gebern des Kaisers selbst kam die Erscheinung einer zahlreicheneidsgenössischen Hülfe im Reiche bedenklich vor, oder es warihnen vielleicht nur um Geldbeträge zu thun, und dieser Zuzugunterblieb. — Ungeachtet der Bitten der Hochburgunder, über-kieß Carl aus Eigensinn dieses Grenzland seinem harten Schick-sale. Die Besatzung zu Hericourt streifte in dasselbe ungestraft.13oo Bcrner, Luzerner und Solothurner zogen durch den JuraLegen Pontarlier. Das Schloß wurde mit Sturm erobert undgroße Beute gemacht. Durch eigene Unbehuthsamkeit von einemUieit überlegenen Feinde umringt, schlugen sie denselben zurück,und wandten sich nach ihrer Heimath. Schnell rückten, um denSchimpf zu tilgen, die Derncr, Freyburger, Solothurner undBieler ihnen entgegen. Feuer und Schwert straften die Gegendu«n Pontarlier.

Schon im Spätjahre war Markgraf Rudolf von Neuen-bürg und Hochberg vorsichtig unter den Schutz von Bern undSolothurn getreten, indeß sein Sohn in Carls Heeren stritt;und während der so eben erzählten Waffenthaten schützte nunBern ihn und den Grafen von Aarberg zu Vallengin gegen