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s<ldr der Schultheiß Niclaus vou Scharnaächhal, als ältester Rit-terrmann, die angesehensten Anführer zu Rittern: Breiten-Landen-berg, Roll, Rordorf, Schwarzmaurer, Hallweil, Wabern, Mülli-Nen, Segesscr, Rothberg, Schierbach waren die bekanntesten Nah-men. Die Stabt und das Schloß Granson wurden wieder erobert,u»d die erbitterten jungen Krieger von Bern und Freyburg hin-gen einen Theil der Besatzung an die Stricke auf, von welchensie ihre Hingerichteten Bruder abgelöst hatten; Andere stürztensie von einem hohen Thurme herunter. Vorsichtige verschontenrinen vornehmen Gefangenen und wechselten ihn gegen Bran-d°lfen von Stein aus. Drey Tage lang blieben die Sieger""s dem Schlachtfelde und Granson wurde besetzt gelassen.
Von Ingrimm durchdrungen both Carl allen seinen Hülfs-mitteln auf. Der sechste Mann wurde aufgefordert, der sechstePfenning gehoben, keiner Küche mehr als Ein eherner Kesselübrig gelassen, Glocken aus den Thürmen herunter genommen,bas Lothringische Geschütz uachgehohlt; und so wirkte noch aufViele der Schrecken seines Nahmens. Aus Eavoien und Ita-lien eilte neue Hülfe herbey. 15 Tage nach der Niederlage stand" wieder im Waatlande, blieb 7 Wochen lang zu Lausanne,wo ein der Zahl nach größeres Heer, als da« aufgelöste sich umihn versammelte und zügellos das Land erdrückte. Nicht ganzbereitwillig entsprachen die Eidsgenoffen BernS neuer Aufforde-rung. Man war unzufrieden über die Vertheilung der Deute,glaubte Vcrgroßerungsplane zu durchschauen und nicht verpflich-tet zu seyn, über den Bundeskreis hinaus zu ziehen. Au Lu-zern berieth man sich mit den Abgeordneten der Vereinigung,faßte eine neue Verordnung wegen der Kriegsbeuten ab. End-lich wurden looo Mann und die angekommenen Deutschen Rei-ßen nach Freyburg gelegt. Kühn und mit Erfolg kämpftenb»se mit Hülfe der Freyburger gegen Abtheilungen des Bur-gundischen Heeres. Eben so die Walliscr. Den ItalienischenHülfsvölkern geleisteten Vorschub büßten die Bürger von Vevay
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